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Rainer Meierjohann sichert sich Titel

Unter der Leitung von Schießwart Volker Tacke, veranstaltete die Adler-Kompanie ihren alljährlichen Wettkampf um die Kompaniemeisterschaft.

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Ein starke Leistung – Herzlichen Glückwunsch! Gratulieren dem neuen Kompaniemeister zu seinem Erfolg: Kompanie-Schießwart Volker Tacke (l), Kompaniemeister Rainer Meierjohann (Bildmitte) und Adler Kompaniechef Volkmar Will (r)

Mit dem KK-Gewehr, auf der 50m Bahn, entwickelte sich schnell ein spannender Kampf unter den Kompaniemitgliedern um die höchste Ringzahl. An dessen Ende setzte sich zur Freude  und Überraschung aller,  der Schützenbruder Rainer Meierjohann, mit überragenden 30 von 30 möglichen Ringen, als neuer Kompaniemeister durch.

Meierjohann, der sich bislang noch nicht in die Siegerliste der Kompaniemeister hatte eintragen können, wird die Adler-Kompanie im Sommer beim Wettkampf um den Bataillonsmeister vertreten. Wer weiss, vielleicht klappt ja auch das.

Ein herzhafter Eintopf, vom Kompanievorstand serviert,  fand bei allen Teilnehmern reißenden Absatz (wurde restlos vertilgt) und rundete diesen spannenden Wettkampf ab. Bei ausgiebigen Gesprächen und dem ein oder anderen Getränk, fand der Abend seinen gemütlichen Ausklang.

Adler auf dem Golfplatz

Eine neue Herausforderung hatte sich der Kompanievorstand, unter der Führung von Hauptmann Volkmar Will, für den Himmelfahrt-Schnatgang ausgedacht.

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Bei bestem Wetter wanderte die Truppe „per pedes“ vom Vital Sol zum Minigolfplatz an der Loose. Nach einer kurzen Erfrischung bei Kaffee und Kuchen versuchten sich Kompaniemitglieder wie Gäste, unter denen auch ein Teil des Salzufler Thrones begrüßt werden konnte, beim Minigolf – einer für uns Schützen doch eher ungewohnten Sportart. Nach anfänglichen Schwierigkeiten wuchs man mit der Aufgabe und es stellten sich erste Erfolgserlebnisse auf der 18-Loch-Anlage ein.

Nach vielen schönen Eindrücken auf der landschaftlich wunderbaren Anlage wanderte man zum Abschlussgrillen wieder zurück nach Schötmar, wo der „Chef“ höchstpersönlich die Grillzange schwang. Ein rundum gelungener Schnatgang fand auf der Terrasse des Schützenhauses seinen harmonischen Ausklang.

Bilder & Bericht | Petra Will

Jubiläumsschnatgang

Ein Schnatgang ist auch in Schützenkreisen eigentlich nichts Ungewöhnliches und damit auch nichts Besonderes – könnte man denken. Aber wenn schon das Deutsche Bierbrau-Reinheitsgebot seinen 500. Geburtstag feiert, dann sollte dies auch gebührend gewürdigt werden, dachte sich die Keiler-Kompanie der Schötmaraner Schützen.

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Die Schnater der Keiler-Kompanie im Zentrum des historischen Altstadt mit der Hintergrund-Kulisse von Stadtkirche und Paulinenquelle auf dem Salzhof. Mit dabei: der Vorsitzende der Schützengesellschaft, Uwe Deppe (l.), seines Zeichen auch Keiler-Mitglied.

Als Schnat-Areal wurde dafür zunächst die historische Altstadt von Bad Salzuflen gewählt. Dies hatte aufgrund der extremen Salzufler Gastronomiedichte zur Folge, dass es zu keinen langen Fußmärschen kam, sondern das Ganze dem Einkehren in immerhin 6 sogenannten Kneipen gewidmet war.

Aber auch Schötmar blieb nicht „verschont“, nach einem „überraschenden“ Bustransfer wurde zunächst ein Stopp bei Kompaniemitglied Ferid Brcvak im Junkerhaus gemacht, ehe es in die Gaststätte des Schötmaraner Schützenhauses ging, wo nicht nur die Partner auf die Schnater warteten, sondern auch ein ausgiebiges Schnitzelbuffet. Der Kompanievorstand überreichte hierbei auch noch Dankeschön-Präsente an die Helfer des diesjährigen Osterfeuers.

Bilder & Bericht | Michael Schüler

Drink & Drive im Sparren Express

Kilianer auf rollender Kneipentour kreuz und quer durch Bielefeld

SparrenExpress

„Volle Fahrt voraus“ für ein Kneipenvergnügen der ganz besonderen Art hieß es für die Mitglieder der Kilians-Kompanie. Im Sparren Express – Bielefelds einmaliger Kneipe auf Schienen – ging es für die Teilnehmer kreuz und quer durch die Stadt. Für super Stimmung sorgte an diesem Abend die perfekte Mischung aus Musik zum Tanzen, Fingerfood-Buffet und den prassenden Getränke. Nach 3 unterhaltsamen Stunden endete die Fahrt am Straßenbahndepot Bielefeld-Sieker.

Zurück in Schötmar klang der Abend in geselliger Runde im Schützenhaus aus.

 

Bilder & Bericht | Bernd Sommerfeld

In Puschen auf Schnatgang

Zu einem besonderen Schnatgang hatte die Schützengesellschaft ihre Mitglieder eingeladen. Das Besondere daran war, dass die Teilnehmer zwar aus den Puschen kommen mussten selbige aber auch gern anbehalten durften denn der Schnatgang fand im trockenen Schützenhaus statt.

Jawohl, richtig gelesen – Schnatgang im Schützenhaus!

Nach einem gemeinsamen Frühstück und einem kleinen Würfelspiel, an dessen Ende unser Schützenbruder Volker Müller als Gewinner feststand (ihm ging nämlich buchstäblich ein Licht auf ), machten sich die Teilnehmer unter der Führung von Initiator Jens Leuschner auf den virtuellen Weg, entlang der vom ehemaligen Schötmaraner Pastor und Heimatforscher Wilhelm Butterweck, in seinem Buch „Aus Schötmars vergangenen Tagen“ beschriebenen Gemeindegrenzen (der Schnat), im Jahr 1923.

Bei dem mit kleinen Anekdoten und „Histörchen“ gewürzten Vortrag, gerieten die Teilnehmer immer wieder ins Staunen wie sehr sich Schötmar in den vergangenen Jahrzehnten doch verändert hat. „Weisst du noch …“  entlockte es dem einen und „… so sah das dort mal aus?“ fragten sich erstaunt andere  .

Nach gut 90 min war man wieder am Ausgangspunkt angekommen und bedankte sich beim Referenten, für diesen humorvollen und interessanten Vortrag, mit einem herzlichen Applaus und dem spontan angestimmten Lied „Weisst Du nicht wo Schötmar liegt“.

Gerade weil diese neue Art der Veranstaltung mehr Aufmerksamkeit verdient gehabt habe und die Teilnehmer bereits vor Ort nach einer Wiederholung verlangten, werden wir so etwas noch einmal anbieten, bemerkte der Vorsitzende Uwe Deppe – gern auch zu einem anderen Thema. Mit einer „Runde“ auf die Gesellschaft klang dieser schöne Vormittag aus.

Bleibt vielleicht noch zu erwähnen, dass unser Schützenbruder Peter Duckert, die Einladung zum Puschenschnatgang wörtlich nahm und in selbigen erschien .

Nochmals vielen Dank an Jens Leuschner  .

Kompanieversammlung mit neuem Tagesordnungspunkt

Am vergangenen Freitag trafen sich die Mitglieder der Keiler-Kompanie zu ihrer Jahreshauptversammlung im Schützenhaus. Neben den traditionellen Vorstandsberichten und einer Jahresvorschau auf die Veranstaltungen der Kompanie, stand erstmalig auch der Punkt „Ehrungen“ auf der Tagesordnung.

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(v. l.) Uwe Deppe (Pokalsieger) und Ralf-Udo Heitmann (Kompaniemeister) wurden von Schießwart Jochen Götte unter dem Applaus der Kompaniemitglieder ausgezeichnet.

Dieser war  notwendig geworden da bei den letzten Kompaniemeisterschaften die beiden siegreichen Schützen, im Wettkampf um den Titel des Kompaniemeisters und den des Pokalgewinners beim Schießen um den Ludwig-Kerschel-Pokal, zur Siegerehrung nicht mehr anwesend sein konnten.

Da „aufgeschoben“ bei den Keilern aber nicht „aufgehoben“ bedeutet, wurden die Ehrungen und Übergabe der obligaten „Insignien“,  anlässlich der Kompanieversammlung nachgeholt.

So konnte sich unser Vorsitzender a.D., Ralf-Udo Heitmann, als neuer Kompaniemeister über die entsprechende Auszeichnung freuen, während der amtierende Vorsitzende Uwe Deppe, als Gewinner des Pokalwettkampfes, den Ludwig-Kerschl-Pokal aus den Händen von Schießwartes Jochen Götte entgegennehmen konnte.

Bei der anschließenden Jahresvorschau stand besonders das 40. Osterfeuer der Keiler-Kompnaie am Ostersonntag im Fokus, wozu demnächst noch weitere Details veröffentlicht werden.

Wer hat’s gemacht? – Die Keiler haben’s gemacht! Logo_Keiler

Bild |  M. Schüler

Kompaniemeisterschaft der Kilianer

Bianca Feist neuer Kompaniemeister

Unter der Leitung unserer Kompanieschießwarte Jürgen Fritz und Bernd Sommerfeld, veranstaltete die Kilianskompanie am vergangenen Wochenende den jährWutzscheibelichen Wettkampf um die Kompaniemeisterschaft. Parallel dazu fand, für alle an diesem Nachmittag anwesenden Kompaniemitglieder und Partner, auch wieder das mittlerweile traditionelle Schinken-Schießen statt.

Vorstand und Kp.-Schießkommando zeigten sich erfreut über die wieder insgesamt gute Beteiligung. Mehr als 30 Kompaniemitglieder stellten sich dem Wettkampf um den Titel des Kompaniemeisters mit dem KK-Gewehr.

Auch wenn alle Schützen durchweg gute Ergebnisse erzielten konnte es am Ende doch nur einen Sieger geben. Mit an diesem Tag unschlagbaren 30 Ring holte sich die Schützenschwester Bianca Feist den Titel des Kompaniemeisters 2016. Den zweiten Platz und starken 29 Ring, belegte mit Doris-Rita Göbel wiederum eine Schützenschwester. Mit je 28 Ring retteten unser Spieß Bernd Sommerfeld und Kompaniechef Jens-Peter Duckert die Ehre der „Schützenbrüder “ und teilten sich den dritten Platz.

Beim Schinken-Schießen ging es ebenfalls recht spannend zu. Bei dem als reines Glücksschießen veranstalteten Wettkampf hatten auch Schützen die nicht so viel trainieren sehr gute Chancen einen der insgesamt 35 Preise abzuräumen.

Das meiste „Schwein“ hatte dabei unser Schützenbruder Volker Ramhorst, der sich mit 70 Punkten den ersten Preis sicherte, gefolgt von Klaus Göbel und Henrik Heitmann, die einen mit verschiedensten Wursterwaren prall gefüllten Präsentkorb entgegennehmen durften.

Doch nicht nur das „MEISTE Schwein“ wurde mit einen Preis belohnt. Auch der Schütze mit ganz „WENIG Schwein“ musste nicht mit leeren Händen nach Hause gehen. Für immerhin 3 Punkte durfte sich Brigitte Leuschner über ein vom Schützenhauswirt Mersid als Trostpreis gesponsertes Fässchen freuen …
Logo_Wutz-Scheibe     „Schwein gehabt“

Mit einem für diese Jahreszeit typisch „Lippischen BARBECUE“,  klang der gelungene Kompanienachmittag aus!

An dieser Stelle noch einmal Vielen Dank den Organisatoren

Bilder & Bericht | S. Sander

Flugshow und interessante Einblicke – Keiler auf Tagestour

„Die Fahrt geht ins Lippische“, so war es in der Einladung der Keiler zu lesen und eine höchst exklusive Brauerei-Besichtigung sei ebenfalls im Programm der diesjährigen 1/2 Tagestour. In Richtung Hermann getartet war spätestens als der Bus an der Detmolder Paliasstraße vorbeirollte klar, dass es diesmal nicht zu den „Drei  Damen“ ging.

Erstes Ziel war die Adlerwarte in Berlebeck, einer der zahlreichen touristischen Hotspots unserer Region.  Wer wusste schon, dass sich in Berlebeck die artenreichste Greifvogelwarte Europas befindet und Greifvögel aus fünf Kontinenten beherrbergt. Die meisten Teilnehmer waren zum Teil noch nie zuvor oder seit Kindertagen nicht mehr dort gewesen und waren sichtlich überrascht wie sich die Anlage verändert hat.

Höhepunkt war eine rasante Flugshow dieser majsetätischen Vögel, bei der die „Greife“ keinerlei Scheu vor den Zuschauern zeigten, diese allerdings manchmal um so mehr … .

Nach der Flugeinlage setzte man die Tour fort, immer noch ohne einen blassen Schimmer welche Brauerei denn nun besichtigt werden solle.  Kurz bevor der Bus die mittelalterliche Stadt Schwalenberg erreichte löste Kp.-Chef Michael Schüler das Rätsel auf. Ziel sei das Brauhaus der Schwalenberger Brauzunft e.V. – Schwalenberger Brauzunft?  … nie gehört!

Die „Hausbraumeister“ Fritz und Michael, warteten bereits am Brauhaus und begrüßten uns mit einem original Schwalenberger Hell. Ist schon interessant wie gut doch ein Bier abseits des Mainstream schmecken kann!!! Nach einigen erklärenden Worten zur Brauzunft und Bierherstellung, nahm Braumeister Fritz die Teilnehmer mit auf eine Besichtigungstour in die wohl kleinste Brauerei Lippes denn nur ca. 30hl verlassen dort jedes Jahr die beiden Suskessel.

Zurück in Schötmar wurde der Ausflug mit einem bayrischen Abend beendet. Original Münchner Oktoberfestbier, bajuvarische Schmankerln und a zünftige Musi waren die Grundlage für einen schönen Abend im Weiss Blau geschmückten Standquartier.

Oans, zwoa, gsuffa !

Bilder | M. Schüler | F. Kramer

Gartenbrunch mit Überraschung

Retro voll gelungen

Etwas Außergewöhnliches ist ein Gartenbrunch nun sicherlich nicht, aber wenn der bei den Keilern stattfindet schon.

Nachdem Kp.-Chef, Major Michael Schüler, bemerkenswerterweise von den Gästen beim Einzelempfang als „Herr Hauptmann“ begrüßt, seine allgemeine und spezielle Willkommensansprache gehalten hatte – Gäste u. a. Jugendkönig Florian Steiner, Vorsitzender Uwe Deppe, Oberst Volker Schreiber, Adler-Hauptmann Volkmar Will und Kilianer-Chef Jens-Peter Duckert – wurde letztgenannter zur eigenen Überraschung nach vorn gebeten.

Keiler-Chef Schüler hatte für das kürzlich gefeierte Sommerfest der Kilians-Kompanie ein „Flachgeschenk“ vorbereitet, konnte dieses aber leider nicht persönlich übergeben. Hier trat er nun in Aktion, um die Übergabe nachzuholen.

Das in der Tat flache Geschenkpaket, hielt zunächst zwei mit Schützenbitter gefüllte Flachmänner und zwei kleine Feuerwerksbatterien bereit, bevor Major Schüler ein „Echt lippisches Flachgeschenk“ aus dem Karton zog und an seinen Amtskollegen überreichte: Einen Barscheck über einen Eurobetrag mit acht Nullen, in Worten: null-null-null-null-null-null-eins-komma-null-null Euro.

Diese mehr als großzügige Summe sei zur Finanzierung des Kompanielebens bestimmt und ist ordnungsgemäß in die Kompaniekasse der Kilianer zu verbuchen. Der gesamte Betrag des Schecks wurde umgehend an den Hauptmann der Kilians-Kompanie in bar ausgezahlt.

Auch Hausherrin Ulla Goldbecker wurde mit einem Präsent bedacht. Da sie „Wie immer“ keine Blumen wolle, überreichte ihr der Kp.-Chef eine Dose mit feinstem Dänischen Buttergebäck aus der Confiserie-Abteilung von „Feinkost Albrecht“. Dies war selbstverständlich nur eine Anspielung da einige Schützenbrüder wegen eines Gastgeschenks zum Schützenfest gemeckert hatten.

Just nachdem die Hausherrin sichtlich verdutzt von dannen ziehen wollte wurde sie umgehend zurückbeordert. Das konnte selbstverständlich nicht alles gewesen sein. Mit breitem Grinsen übergab der Kp.-Chef unserer Ulla zwei Gutscheine für einen Besuch im Restaurant Kingsgarden zum Abendbuffet.

Direkt im Anschluss musste Schüler eine grobe Panne eingestehen. Er sei davon ausgegangen, dass der Zahlmeister das Essen zum Lunch geordert habe – Dieser aber umgekehrt auch! Somit müsse nun Plan B in Kraft treten.

„Es werde jetzt Pizza für alle geben – Salami oder Schinken – via Pizza-Taxi“, verkündete er und bat um das Handzeichen für die Bestellung. Doch noch während die Hände der Gäste fleißig nach oben zeigten löst er die Situation auf.

Selbstverständlich werde hier zum Keiler-Brunch keine Pizza serviert, sondern ein von seiner Ex-Majestät Detlev gestiftetes Spanferkel. Damit bedankte sich Detlev für die Unterstützung seiner Kompanie in den vergangenen zwei Jahren als König. Ziemlich schnell bildet sich eine lange Schlange an der Daubel-Ausgabestelle und die beiden Schweinchen wurden zack zack zerlegt und verputzt.

Zu späterer Stunde wurde noch Kaffee und reichlich Kuchen gereicht, der wieder vom Schützenbruder Fritz Detmers gespendet wurde.

In den vergangenen zwei Jahren hatte es nach dem Essen einen Ohrenschmaus gegeben. Diesmal, so der Kp.-Chef, müsste man allerdings selbst für das Programm sorgen.

So werde es nun ein Retro-Quiz geben, kündigte er an, bei dem es, rückblickend auf bestimmte Personen, Begrifflichkeiten zu erraten galt. Karl-Heinz Hofmeister und Wolfgang Sachs wurden als Quizkandidaten auserkoren, während Detlev Goldbecker (richtige Lösung: Ex-König), Rudi Preissler (Ex-Kronprinz), Ralf-Udo Heitmann (Ex-Vorsitzender) und Uwe Deppe (Ex-Btl.-Zahlmeister) als „Rateobjekt“ herhalten durften.

Nachdem alle Begrifflichkeiten mit der Unterstützung und Zwischenrufen aus dem Publikum erraten waren, stellte sich der Kp.-Chef mit einer „Trött“ in die „Bütt“. Wolfgang Sachs fiel dazu spontan der Kompanietrompeter Ludwig Kerschl ein.

Umgehend wurde gefordert, dass der Chef nun auch einen spielen solle. Dies könne er wegen starken Lampenfiebers aber nicht vor den Augen des Publikums und verschwand aus deren Blickfeld. Nur eine Augenblick später war ein kurzer Fanfarenstoß zu hören (wer hat´s gespielt?) ;-).

Zurückgekehrt gab es spontanen Applaus für die Darbietung und die Forderung nach einer Zugabe. Darauf ließ sich der Moderator aber nicht ein sondern ging gleich zum nächsten Thema über. „Bei dem was ich Euch jetzt vorstellen werde, wird man in 10 Jahren ebenfalls von Retro sprechen“, so Schüler. Seit neuestem sei eine Schützen-App für das Smartphone verfügbar, mit der man beispielsweise zum Schützenfest seine Kompanie bequem vom Sofa aus in den Schlosspark leiten könne und zwar per Sprachsteuerung.

Zu Demozwecken werde er nun diese neue Schützen-App ausprobieren und die üblichen Kommandos ins Smartphone sprechen. Beim Kommando „Im Gleichschritt, marsch“ war dann auch tatsächlich ein Spielmannszug zu vernehmen – Etwa aus dem Smartphone?

Nein – Live und wahrhaftig marschierte ein Spielmannszug im den Garten des Hauses Goldbecker ein. Überraschte Gesichter und Rätselraten, Feuerwehr etwa?

Wie hieß dieses Spiel doch noch gleich? Richtig, Retro Quiz!

Bis Anfang der 80er Jahre bestand eine freundschaftliche Verbindung der Keiler-Kp. zum Spielmanns- und Fanfarenzug Erkeln, der nun zum großen Erstaunen der Anwesenden beim Gartenbrunch aufspielte. Mit dem Ziel diese alte Verbindung nach gut 33 Jahren vielleicht wieder aufleben zu lassen, war dem Kompanievorstand eine echte Überraschung gelungen. Engagiert trotzte der Spielmannszug dem einsetzenden Regen und erfreute die Anwesenden mit seiner Musik. In den Spielpausen gab es viel über gemeinsam erlebtes auszutauschen und die Protagonisten ihrer Zeit, wie der legendäre Spieß der Keiler, Uwe Beimfohr, gaben einige Anekdoten aus alten Tagen zum Besten. Schnell war wieder klar, die Jungs aus Erkeln sind auch heute noch für jeden Spaß zu haben.

Seinen persönlichen Spaß hatte auch unser Schützenbruder „Kalla“ Bobbert aus der Adler-Kompanie. Selbst aus dem Ort Erkeln stammend, gehörte Karl-Josef viele Jahre als Trommler zum Erkelner Spielmannszug und ließ es sich nehmen persönlich die Sticks zu schwingen. Unter der Stabführung des kurzfristig ins Amt berufenen Tambourmajors Michael Schüler, wurde Marsch um Marsch intoniert.

Erinnerungen an den legendären Spielmannszug der Keiler-Kompanie „Immer Blau Schötmar“ wurden wach, als Schüler dann selbst zu den Drum-Sticks griff – Echt Retro eben!

„Wer hat’s gemacht? – Die Keiler haben’s gemacht!“   Logo_Keiler

Bericht & Bilder | M. Schüler | H. Jodeleit | V. Schreiber

Sommerfest der Kilianskompanie

Zum ihrem alljährlichen Sommerfest im August, hatten die Kilianer wieder Mitglieder, Freunde und Förderer der Kompanie geladen. Beim zweiten Fest am neuen Veranstaltungsort konnte der Kompanievorstand, um Hauptmann Jens-Peter Duckert, wieder zahlreiche Gäste begrüßen. In einer kurzen Ansprache bedankte sich Jens-Peter bei einigen Schützenbrüdern, die die Kompanie stets tatkräftig unterstützen und im Besonderen bei den Kompaniefrauen die sich während des Schützenfests um die Bewirtung der Kompanie und Gäste im Standquartier gekümmert hatten. Für alle hielten der Hauptmann und Spieß Bernd Sommerfeld, je einen kleinen Blumengruß plus Gutschein für ein Sektfrühstück bereit.

Neben den Glückwünschen für die Geburtstagskinder Matthias Volk und Manfred Vogt, hatte Jens-Peter noch eine besondere Überraschung für Monika und Friedrich Kramer parat. Zum ihrem 35. Hochzeitstag überreichte er den beiden ein Erinnerungsbild, auf dem alle Festgäste per Unterschrift gratulierten konnten.

Mit der Verlesung der Bierspender durch unseren Zahlmeister Ralf Meier, hatte das Fest dann auch gleich seinen ersten Lacher. Mit einer Bierstrafe in Höhe von 3 x 30l Pils, war Ralf selbst der größte Spender des Abends. Drei Tage Schützenfest im falschen Dienstgrad zogen diese selbstauferlegte Buße nach sich, für die sich die Kompanie mit einem lautem Applaus und viel Gelächter bedankte. Als Zeichen seines neuen Status als „Hauptsponsor“ bekam er von seinen Vorstandskollegen ein T-Shirt mit entsprechendem Aufdruck übergestreift.

Mit der altbewährten Auswahl von Schlagern rief DJ Jürgen die Gäste musikalisch an den Grill, der wieder von Jörg und Paul unter Feuer gesetzt worden war. Würstchen, Steaks und eine reichhaltige Auswahl an Salaten und Kuchen, da fehlte es wirklich an nichts.

Bei herrlich lauem Sommerwetter, gekühlten Getränken und netten Gesprächen bis in die frühen Morgenstunden, feierten die Kilianer mit ihren Gäste ein gelungenes Sommerfest 2015.

Bilder & Bericht | B. Sommerfeld | J.-P. Duckert