Sportpistole – SP

Das Pistolenschießen ist eine der schwierigeren Disziplinen beim Sportschießen.

Der Anschlag hat mit dem, aus Film und Fernsehen bekannten Schießen, fast nichts gemeinsam. Der Schütze steht nicht frontal zu Scheibe sondern etwas seitlich gedreht und hält die Pistole mit ausgestrecktem Arm und mit nur einer Hand. Dies verlangt dem Schützen eine spezielle Kondition ab um die Waffe möglichst ruhig halten zu können. Außerdem muss ein guter Schütze über eine ausgefeilte Technik verfügen, denn um den Abzug auszulösen, muss ein Gewicht von mindestens 500 g überwunden werden, was es nicht gerade einfach macht die Pistole ruhig und sauber im Ziel zu halten.

Das Sportgerät:
Pistolen des Kalibers 5,6 mm (.22 lfb/lr), Mehrlader dürfen nur als Einzellader verwendet werden. Der in beliebiger Form nach der Hand des Schützen gearbeitete Griff darf die Hand nur bis zur Handwurzel umschließen. Der Griff darf keinerlei Verlängerungen haben, die über das Handgelenk hinausragt und so als Stütze dienen könnte.

Die Entfernung:  
25 m

Die Munition:
Handelsübliche Randfeuerpatronen im Kaliber 5,6 mm (.22 lfb/lr)

Die Scheiben:
Breite des Ringes 10 = 50 mm, der Ringe 1 bis 9 = je 25 mm

Der Anschlag:
Stehend freihändig – das Sportgerät darf nur mit einer Hand gehalten werden!

Das Programm:
Nach einem Präzisionsdurchgang, in dem sechsmal fünf Schuss in je fünf Minuten abgegeben werden, folgt ein Duelldurchgang. Hier werden ebenfalls sechs Serien à fünf Schuss verlangt, allerdings bleibt je Schuss nur das kleine Zeitfenster von drei Sekunden – anschließend ist die Ampel für sieben Sekunden auf Rot und es darf nicht geschossen werden. Verpasste Schüsse zählen als Fehler und werden mit Null gewertet. Ein Schuss wird als Treffer gewertet, wenn er mindestens eine 10,2 ist.

Quelle: Veröffentlichungen des DSB

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