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Außerordentliche Mitgliederversammlung

Uwe Beimfohr zum Ehrenmitglied ernannt

Normalerweise verheißt eine „außerordentliche Mitgliederversammlungen“ ja nichts Gutes – anders bei den Schötmaraner Schützen. Zudem stand noch eine besondere Ehrung auf der Tagesordnung, es galt eine Ehrenmitgliedschaft auszusprechen.

Verliehen wird die Ehrenmitgliedschaft in Schötmar an Mitglieder die mindestens 75 Jahre alt sind, der Gesellschaft seit mindestens 40 Jahren angehören und sich stark für den Verein engagiert haben. So konnten Vorsitzender Uwe Deppe und Oberst Volker Schreiber die Ernennungsurkunde zum Ehrenmitglied an Major Uwe Beimfohr unter stehendem Applaus der Anwesenden überreichen.

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Vorsitzender Uwe Deppe (l.) überreichte zusammen mit Oberst Volker Schreiber (r.) die Ernennungsurkunde zum Ehrenmitglied an Major Uwe Beimfohr.

Uwe Beimfohr trat vor über 59 Jahren in die Gesellschaft ein und bekleidet zahlreiche Posten. Begonnen hatte er seine Schützenkarriere als Spieß der ehemaligen 4. Kompanie und setzte dieses dort als Zahlmeister fort. Im Jahre 1973 bis 1987 war er Bataillonspresseoffizier. Bekannt ist er auch als Reisemarschall des Schötmaraner Expeditionskorps, welches unter anderem schon oft in Tirol und anderen Ländern die Schötmaraner Schützensache repräsentierte. Dafür wurden Beimfohr bereits zahlreiche Ehrungen zu Teil, wie die Kölner Medaille – die höchste Auszeichnung des Deutschen Schützenbundes – und der Verdienstorden des Landes Tirol.

Im Anschluss an die Ehrung wandte sich der Vorsitzende wieder der Tagesordnung zu. Ein Jahr nach der außerordentlichen Mitgliederversammlung im Herbst 2015 („Königsdesasters“ beim Schützenfest) wurden jetzt die Ergebnisse der gefassten Beschlüsse präsentiert. Nicht nur das Königsproblem wurde durchleuchtet, sondern das gesamte Vereinsleben. Das Ergebnis war die Gründung einer Arbeitsgemeinschaft zur „Image- und Öffentlichkeitsarbeit“. Die AG hatte ein Jahr Zeit bekommen um Konzepte zu entwickeln. Ihre Ergebnisse präsentierte die AG nun allen Mitgliedern.

Unter anderem wurden Kooperationen mit weiteren Vereinen der Stadt geschlossen, um das Kiliansfest unter dem Motto „Die Stadt braucht starke Einheimische“ aktiv mit zu gestalten. Und das mit durchschlagendem Erfolg, wie unsere Zeitung zu lesen war. Für 2017 soll diese Projektierung unter dem Motto „Gemeinsam in Schötmar unterwegs“ intensiv fortgesetzt werden. Erste Effekte dieser neuen Zielsetzungen sind bereits erkennbar, seit Frühjahr ist der Mitgliederbestand um 24 Schützenschwestern- und Schützenbrüder angewachsen.

Weiterhin standen die Auflagen der Kreispolizeibehörde Lippe zum Schießstand und dem mitführen von Degen und Säbeln bei Traditionsveranstaltungen auf der Tagesordnung, hier legt der Kreis strenge Maßgaben vor. War vormals der einzelne Schützen für das „Schmuckstück“ verantwortlich, trägt jetzt jeweils nur eine benannte Person die Verantwortung für alle. Diese müssen zum Beispiel am Ende eines Umzuges, die Degen „einkassieren“ und unter Verschluss bringen und sind auch während eines Umzuges komplett verantwortlich. Da dies schwerlich umzusetzen ist, hat der Vorstand beschlossen, dass nur noch ein bestimmter überschaubarer Personenkreis einen Degen während des Fests tragen darf. Dies wurde zwar ausgiebig von den Mitgliedern diskutiert, schlussendliche dann aber akzeptiert.

Oberst Volker Schreiber gab dann noch einige Termine bekannt: der Bataillonsschnatgang gemeinsam mit den Salzufler Kameraden am 22. Oktober und die erneute Teilnahme am Blutspende-Marathon des Stadtsportverbandes am 31. Oktober.