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4. Wintergrillen der Keiler-Kompanie

Am Samstag, 28. Januar 2017, um 18:00 Uhr, findet das 4. Wintergrillen der Keiler, im Kompanie-Quartier in der August-Bollhöfer-Str. 7 statt, Überraschung inbegriffen!!!

Und selbstverständlich sind auch beim vierten Mal natürlich unsere Partner wieder mit dabei.

Wer hat’s gemacht? – Die Keiler haben’s gemacht!

Keiler-Ausflug mit technischen und historischen Komponenten

Bratwurst auf der Autobahn

Schötmar/ Paderborner-Land /Sauerland (MS). Einen sehr inhaltsreichen Ausflug startete kürzlich unsere Keiler-Kompanie. Zunächst wurde das Heinz-Nixdorf-Forum, das weltgrößte Computer-Museum, angesteuert.

Schon bei der Anfahrt erfuhren die Reisenden Wissenswertes – von der Idee (1977) bis zur Realisierung (1996). Heinz Nixdorf (verst. 1986) hatte anlässlich des 25-jährigen Firmenjubiläums viele historische Exponate aus der Bürowelt geschenkt bekommen, diesen Schatz erweiterte er immer mehr, besessen von der Idee eines Museums, dessen Eröffnung er durch Bundeskanzler Helmut Kohl im Jahre 1996 nicht mehr mit erleben konnte. Im Museum wurde der Horizont der Mitfahrer abermals erweitert. Die Führung durch die Etagen übernahm Kompaniechef Michael Schüler selbst und konnte manch Wissenswertes transportieren.

So erfuhren die Interessierten, was Bierbrauen, das Forum und die Ägypter verbindet. Ja, die Mesopotamier waren die ersten Bierbrauer, die per Symbolik eine Art Buchführung eingeführt haben, ohne Papier, ohne Zahlen geschweige denn mit Computern, denn rund 2000 Jahre vor Christi gab es nur Tontafeln und Symbole. Das didaktisch gut aufgebaute Museum ließ dann die anderthalb Stunden dauernde Führung wie im Fluge vergehen, mit im Spiel bei der „Computerei“ sind dort nicht nur die Mathematik, sondern auch die Bürogerätschaften, die Kommunikationsmöglichkeiten und deren Verquickungen in der heutigen Computerwelt. Krönender Abschluss der Ausstellung war ein sprechender Roboter.

Das nächste Ziel war dann die Wewelsburg. Viele Mythen ranken sich um die einzige deutsche Dreiecksburg. Auch hier konnten die Mitreisenden im Vorfeld während der Busfahrt ihr Wissen erweitern. Gebaut wurde die Burg bereits im Mittelalter, in den vielen Jahren wurde das Gebilde des Öfteren zerstört und immer wieder aufgebaut. 1934 mietete dann die Waffen-SS unter Heinrich Himmler die Burg vom Kreis Büren an. Dort sollten fortan Schulungen für Truppenführer stattfinden. Das Dorf Wewelsburg wurde ebenfalls von den „Mietern“ stark geprägt. Eine dort ansässige „Gedenkstätte des Terrors der SS“ konnte ebenfalls zur Wissenserweiterung beitragen. Ein ursprünglicher Plan, um die Burg eine weitere wesentlich größere zu bauen, konnte schließendlich nicht mehr umgesetzt werden, denn die Kriegsniederlage nahte und die Burg wurde im März 1945 komplett gesprengt. Nach dem Krieg wurde diese wiederaufgebaut und dort eben diese weltweite einmalige und einzige Gedenkstätte errichtet, die auch an die vielen Toten des dortigen Konzentrationslager erinnert.

Vorletzte Station war dann das Sauerland, genauer gesagt der Möhnesee mit seiner Talsperre. Diese wurde im Mai 1943 von den Briten durch eine „Rollbomben“ gesprengt. Viele Millionen-Liter Wasser ergossen sich bis ins Möhnetal bis hin nach Essen, was rund 1600 Menschen das Leben kostete, wie es vom Kompaniechef zu erfahren gab. Dies war aber nicht das Kernziel, sondern eine nette erholsame Schifffahrt auf dem See.

Bei der Rückfahrt wurde dann vom „Chef“ angekündigt, dass man sogleich auf der Autobahn erstmalig in der Kompaniegeschichte grillen würde. Dies wollten die Mitfahrer aber nicht so richtig glauben. Alsdann wurde der neue Rastplatz „Lipperland“ angesteuert, mehrere Einweggrills aktiviert, um nach 10 Minuten tatsächlich die ersten leckeren Bratwürstchen auf der Autobahn zu verzehren.

Wie von den Mitreisenden abschließend zu hören war, sei der Tagesausflug sehr lehrreich, äußerst interessant, kurzweilig und immer wieder überraschend gewesen.

Bilder & Bericht | Michael Schüler

Ganz-Tagesausflug der Keiler – Für Mitglieder und Partner

Im vergangenen Jahr gab es ja einen ½-Tagesausflug, jetzt wäre wieder ein Ganz-Tagesausflug für Mitglieder und Partner an der Reihe. Und so soll es auch sein.

Termin ist Samstag, 24. September. Sammeln ab 8:45 Uhr vor dem Parkplatz Heldmanstr./Schlosspark. Busabfahrt pünktlich um 9:00 Uhr.

Die Fahrt geht in den Nahbereich, aber doch außerhalb des Lippischen und die Haltepunkte bleiben diesmal auch nicht geheim: Wir werden erfahren, was das Nixdorf-Museum mit Bierbrauen zu tun hat, uns anschließend die Wewelsburg anschauen (nein, nicht die in Schötmar …) und eine Runde auf dem Möhnesee drehen. Zur Versorgung ist (kein Frühstück) ein Mittagssnack geplant, außerdem ein in seiner Form erstmaliges Abendbrot über den Daumen. Die Rückkehr wird gegen 20 Uhr erwartet.

Dies alles ist natürlich nicht kostenlos zu haben, Kostennote pro Teilnehmer 20,- Euro .

Und eins ist dabei ganz wichtig: Eine Vorab-Anmeldung ist notwendig, wegen der Größe des Busses sowie der Reservierungen (u. a. Museum, Wewelsburg und Schiff). Also bitte vorab, bis spätestens 21. August, überweisen oder bar während des Garten-Brunch zahlen. Kontonummer der Schützengesellschaft, Verwendungszweck: Keiler-Fahrt September. Bitte die Personenzahl nicht vergessen.

Gut Schuss!

PS.: Für den Tagesausflug bitte Personalausweis mitnehmen!

Schützen zeigten was in Schötmar möglich ist

Erlösspende an den Kinderschutzbund übergeben

Das 40. Osterfeuer in Schötmar war ein echtes Oster-Highlight („Hunderte zogen durch die Begastraße“, die LZ_kl berichtete). Die Schützengesellschaft Schötmar von 1732 e. V. hatte eine außerordentliche Resonanz auf den Osterumzug für Kinder zu verzeichnen. Die angekündigte Erlösspende der Keiler-Kompanie an den Kinderschutzbund Bad Salzuflen wurde nun der Schatzmeisterin Gitta Brandes durch Keiler-Zahlmeister Dominik Schüler übergeben.

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(v. l.) Kompanie-Zahlmeister Dominik Schüler übergibt DKSB-Schatzmeisterin Gitta Brandes den symbolischen Scheck über 700,- Euro. Der blaue Elefant (Maskottchen des DKSB) „freut“ sich genauso wie Kompaniebeauftragter Jens Matthiesen (hinten) über die gelungene Aktion der Schötmaraner Schützen.

„Wir haben uns sehr gefreut, dass die Schötmaraner Schützen sich dem Thema Integration von Kindern und Familien angenommen haben. Als Kinderschutzbund sehen wir es als unsere Aufgabe an, für Chancengleichheit unter den Kindern und Jugendlichen mit zu sorgen, z. B. durch die Hausaufgabenhilfe für Schüler, in denen wir besonders auf die Vermittlung der deutschen Sprache Wert legen“, so Brandes. Die großzügige Spende der Keiler-Kompanie in Höhe von 700 EUR kommt diesen Aufgaben nun zugute.

Jens Matthiesen, der als Kompaniebeauftragter im Vorfeld des Osterfeuers neue Kooperationen für die Keiler-Kompanie aufgemacht hatte und vom Vorstand der Gesellschaft zu noch mehr beauftragt ist, erklärt: „Die Schützen haben in Schötmar immer eine gesellschaftliche Grundfunktion erfüllt. Themen wie soziale Integration, Stadtidentität und Freizeitgestaltung in der Stadtöffentlichkeit liegen ihnen sozusagen im Blut. In Zeiten wie unseren brauchen wir die Schützen mehr denn je. Wir glauben daran, dass sie als das, was sie heute noch immer sind, wieder wachsen können und in den nächsten Jahren ihre Rolle in der Stadt neu finden werden.“ Hierunter versteht Matthiesen auch die Suche nach Kooperationen mit anderen Initiativen und Organisationen, wie sie der Kompanievorstand der Schötmaraner Keiler-Kompanie jetzt mit dem Kinderschutzbund wieder aufgenommen hat. Wer mit den Schützen in Schötmar die Zukunft mitentwickeln möchte, findet die Schützengesellschaft Schötmar von 1732 e.V. im Internet oder beim nächsten Schützenfest im Juli, dann allerdings turnusmäßig wieder in Bad Salzuflen. Neue Schützen-Mitglieder sind hier herzlich willkommen.

Bild & Bericht | Michael Schüler, Presseoffizier

Jubiläumsschnatgang

Ein Schnatgang ist auch in Schützenkreisen eigentlich nichts Ungewöhnliches und damit auch nichts Besonderes – könnte man denken. Aber wenn schon das Deutsche Bierbrau-Reinheitsgebot seinen 500. Geburtstag feiert, dann sollte dies auch gebührend gewürdigt werden, dachte sich die Keiler-Kompanie der Schötmaraner Schützen.

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Die Schnater der Keiler-Kompanie im Zentrum des historischen Altstadt mit der Hintergrund-Kulisse von Stadtkirche und Paulinenquelle auf dem Salzhof. Mit dabei: der Vorsitzende der Schützengesellschaft, Uwe Deppe (l.), seines Zeichen auch Keiler-Mitglied.

Als Schnat-Areal wurde dafür zunächst die historische Altstadt von Bad Salzuflen gewählt. Dies hatte aufgrund der extremen Salzufler Gastronomiedichte zur Folge, dass es zu keinen langen Fußmärschen kam, sondern das Ganze dem Einkehren in immerhin 6 sogenannten Kneipen gewidmet war.

Aber auch Schötmar blieb nicht „verschont“, nach einem „überraschenden“ Bustransfer wurde zunächst ein Stopp bei Kompaniemitglied Ferid Brcvak im Junkerhaus gemacht, ehe es in die Gaststätte des Schötmaraner Schützenhauses ging, wo nicht nur die Partner auf die Schnater warteten, sondern auch ein ausgiebiges Schnitzelbuffet. Der Kompanievorstand überreichte hierbei auch noch Dankeschön-Präsente an die Helfer des diesjährigen Osterfeuers.

Bilder & Bericht | Michael Schüler

Flugshow und interessante Einblicke – Keiler auf Tagestour

„Die Fahrt geht ins Lippische“, so war es in der Einladung der Keiler zu lesen und eine höchst exklusive Brauerei-Besichtigung sei ebenfalls im Programm der diesjährigen 1/2 Tagestour. In Richtung Hermann getartet war spätestens als der Bus an der Detmolder Paliasstraße vorbeirollte klar, dass es diesmal nicht zu den „Drei  Damen“ ging.

Erstes Ziel war die Adlerwarte in Berlebeck, einer der zahlreichen touristischen Hotspots unserer Region.  Wer wusste schon, dass sich in Berlebeck die artenreichste Greifvogelwarte Europas befindet und Greifvögel aus fünf Kontinenten beherrbergt. Die meisten Teilnehmer waren zum Teil noch nie zuvor oder seit Kindertagen nicht mehr dort gewesen und waren sichtlich überrascht wie sich die Anlage verändert hat.

Höhepunkt war eine rasante Flugshow dieser majsetätischen Vögel, bei der die „Greife“ keinerlei Scheu vor den Zuschauern zeigten, diese allerdings manchmal um so mehr … .

Nach der Flugeinlage setzte man die Tour fort, immer noch ohne einen blassen Schimmer welche Brauerei denn nun besichtigt werden solle.  Kurz bevor der Bus die mittelalterliche Stadt Schwalenberg erreichte löste Kp.-Chef Michael Schüler das Rätsel auf. Ziel sei das Brauhaus der Schwalenberger Brauzunft e.V. – Schwalenberger Brauzunft?  … nie gehört!

Die „Hausbraumeister“ Fritz und Michael, warteten bereits am Brauhaus und begrüßten uns mit einem original Schwalenberger Hell. Ist schon interessant wie gut doch ein Bier abseits des Mainstream schmecken kann!!! Nach einigen erklärenden Worten zur Brauzunft und Bierherstellung, nahm Braumeister Fritz die Teilnehmer mit auf eine Besichtigungstour in die wohl kleinste Brauerei Lippes denn nur ca. 30hl verlassen dort jedes Jahr die beiden Suskessel.

Zurück in Schötmar wurde der Ausflug mit einem bayrischen Abend beendet. Original Münchner Oktoberfestbier, bajuvarische Schmankerln und a zünftige Musi waren die Grundlage für einen schönen Abend im Weiss Blau geschmückten Standquartier.

Oans, zwoa, gsuffa !

Bilder | M. Schüler | F. Kramer

Gartenbrunch mit Überraschung

Retro voll gelungen

Etwas Außergewöhnliches ist ein Gartenbrunch nun sicherlich nicht, aber wenn der bei den Keilern stattfindet schon.

Nachdem Kp.-Chef, Major Michael Schüler, bemerkenswerterweise von den Gästen beim Einzelempfang als „Herr Hauptmann“ begrüßt, seine allgemeine und spezielle Willkommensansprache gehalten hatte – Gäste u. a. Jugendkönig Florian Steiner, Vorsitzender Uwe Deppe, Oberst Volker Schreiber, Adler-Hauptmann Volkmar Will und Kilianer-Chef Jens-Peter Duckert – wurde letztgenannter zur eigenen Überraschung nach vorn gebeten.

Keiler-Chef Schüler hatte für das kürzlich gefeierte Sommerfest der Kilians-Kompanie ein „Flachgeschenk“ vorbereitet, konnte dieses aber leider nicht persönlich übergeben. Hier trat er nun in Aktion, um die Übergabe nachzuholen.

Das in der Tat flache Geschenkpaket, hielt zunächst zwei mit Schützenbitter gefüllte Flachmänner und zwei kleine Feuerwerksbatterien bereit, bevor Major Schüler ein „Echt lippisches Flachgeschenk“ aus dem Karton zog und an seinen Amtskollegen überreichte: Einen Barscheck über einen Eurobetrag mit acht Nullen, in Worten: null-null-null-null-null-null-eins-komma-null-null Euro.

Diese mehr als großzügige Summe sei zur Finanzierung des Kompanielebens bestimmt und ist ordnungsgemäß in die Kompaniekasse der Kilianer zu verbuchen. Der gesamte Betrag des Schecks wurde umgehend an den Hauptmann der Kilians-Kompanie in bar ausgezahlt.

Auch Hausherrin Ulla Goldbecker wurde mit einem Präsent bedacht. Da sie „Wie immer“ keine Blumen wolle, überreichte ihr der Kp.-Chef eine Dose mit feinstem Dänischen Buttergebäck aus der Confiserie-Abteilung von „Feinkost Albrecht“. Dies war selbstverständlich nur eine Anspielung da einige Schützenbrüder wegen eines Gastgeschenks zum Schützenfest gemeckert hatten.

Just nachdem die Hausherrin sichtlich verdutzt von dannen ziehen wollte wurde sie umgehend zurückbeordert. Das konnte selbstverständlich nicht alles gewesen sein. Mit breitem Grinsen übergab der Kp.-Chef unserer Ulla zwei Gutscheine für einen Besuch im Restaurant Kingsgarden zum Abendbuffet.

Direkt im Anschluss musste Schüler eine grobe Panne eingestehen. Er sei davon ausgegangen, dass der Zahlmeister das Essen zum Lunch geordert habe – Dieser aber umgekehrt auch! Somit müsse nun Plan B in Kraft treten.

„Es werde jetzt Pizza für alle geben – Salami oder Schinken – via Pizza-Taxi“, verkündete er und bat um das Handzeichen für die Bestellung. Doch noch während die Hände der Gäste fleißig nach oben zeigten löst er die Situation auf.

Selbstverständlich werde hier zum Keiler-Brunch keine Pizza serviert, sondern ein von seiner Ex-Majestät Detlev gestiftetes Spanferkel. Damit bedankte sich Detlev für die Unterstützung seiner Kompanie in den vergangenen zwei Jahren als König. Ziemlich schnell bildet sich eine lange Schlange an der Daubel-Ausgabestelle und die beiden Schweinchen wurden zack zack zerlegt und verputzt.

Zu späterer Stunde wurde noch Kaffee und reichlich Kuchen gereicht, der wieder vom Schützenbruder Fritz Detmers gespendet wurde.

In den vergangenen zwei Jahren hatte es nach dem Essen einen Ohrenschmaus gegeben. Diesmal, so der Kp.-Chef, müsste man allerdings selbst für das Programm sorgen.

So werde es nun ein Retro-Quiz geben, kündigte er an, bei dem es, rückblickend auf bestimmte Personen, Begrifflichkeiten zu erraten galt. Karl-Heinz Hofmeister und Wolfgang Sachs wurden als Quizkandidaten auserkoren, während Detlev Goldbecker (richtige Lösung: Ex-König), Rudi Preissler (Ex-Kronprinz), Ralf-Udo Heitmann (Ex-Vorsitzender) und Uwe Deppe (Ex-Btl.-Zahlmeister) als „Rateobjekt“ herhalten durften.

Nachdem alle Begrifflichkeiten mit der Unterstützung und Zwischenrufen aus dem Publikum erraten waren, stellte sich der Kp.-Chef mit einer „Trött“ in die „Bütt“. Wolfgang Sachs fiel dazu spontan der Kompanietrompeter Ludwig Kerschl ein.

Umgehend wurde gefordert, dass der Chef nun auch einen spielen solle. Dies könne er wegen starken Lampenfiebers aber nicht vor den Augen des Publikums und verschwand aus deren Blickfeld. Nur eine Augenblick später war ein kurzer Fanfarenstoß zu hören (wer hat´s gespielt?) ;-).

Zurückgekehrt gab es spontanen Applaus für die Darbietung und die Forderung nach einer Zugabe. Darauf ließ sich der Moderator aber nicht ein sondern ging gleich zum nächsten Thema über. „Bei dem was ich Euch jetzt vorstellen werde, wird man in 10 Jahren ebenfalls von Retro sprechen“, so Schüler. Seit neuestem sei eine Schützen-App für das Smartphone verfügbar, mit der man beispielsweise zum Schützenfest seine Kompanie bequem vom Sofa aus in den Schlosspark leiten könne und zwar per Sprachsteuerung.

Zu Demozwecken werde er nun diese neue Schützen-App ausprobieren und die üblichen Kommandos ins Smartphone sprechen. Beim Kommando „Im Gleichschritt, marsch“ war dann auch tatsächlich ein Spielmannszug zu vernehmen – Etwa aus dem Smartphone?

Nein – Live und wahrhaftig marschierte ein Spielmannszug im den Garten des Hauses Goldbecker ein. Überraschte Gesichter und Rätselraten, Feuerwehr etwa?

Wie hieß dieses Spiel doch noch gleich? Richtig, Retro Quiz!

Bis Anfang der 80er Jahre bestand eine freundschaftliche Verbindung der Keiler-Kp. zum Spielmanns- und Fanfarenzug Erkeln, der nun zum großen Erstaunen der Anwesenden beim Gartenbrunch aufspielte. Mit dem Ziel diese alte Verbindung nach gut 33 Jahren vielleicht wieder aufleben zu lassen, war dem Kompanievorstand eine echte Überraschung gelungen. Engagiert trotzte der Spielmannszug dem einsetzenden Regen und erfreute die Anwesenden mit seiner Musik. In den Spielpausen gab es viel über gemeinsam erlebtes auszutauschen und die Protagonisten ihrer Zeit, wie der legendäre Spieß der Keiler, Uwe Beimfohr, gaben einige Anekdoten aus alten Tagen zum Besten. Schnell war wieder klar, die Jungs aus Erkeln sind auch heute noch für jeden Spaß zu haben.

Seinen persönlichen Spaß hatte auch unser Schützenbruder „Kalla“ Bobbert aus der Adler-Kompanie. Selbst aus dem Ort Erkeln stammend, gehörte Karl-Josef viele Jahre als Trommler zum Erkelner Spielmannszug und ließ es sich nehmen persönlich die Sticks zu schwingen. Unter der Stabführung des kurzfristig ins Amt berufenen Tambourmajors Michael Schüler, wurde Marsch um Marsch intoniert.

Erinnerungen an den legendären Spielmannszug der Keiler-Kompanie „Immer Blau Schötmar“ wurden wach, als Schüler dann selbst zu den Drum-Sticks griff – Echt Retro eben!

„Wer hat’s gemacht? – Die Keiler haben’s gemacht!“   Logo_Keiler

Bericht & Bilder | M. Schüler | H. Jodeleit | V. Schreiber