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40. SPIELFEST – Eine Reise durch die Sportvereine

Am Sonntag, 10. September, findet nun schon zum 40. Mal das Spielfest für die ganze Familie statt im Schlosspark statt.

Der Stadtsportverband (SSV) Bad Salzuflen veranstaltet diese „Reise durch die Salzufler Sportvereine“ wieder in Zusammenarbeit mit der Stadt Bad Salzuflen und Sponsoren.

An rund 25 Stationen können sich Kinder und Jugendliche, Eltern und Großeltern, sportlich betätigen und die verschiedensten Sportarten an einem Tag im Schlosspark auf einmal kennen lernen.

Die Schötmaraner Schützenjugend ist mit einem mobilen Schießstand vertreten und wird auch in diesem Jahr wieder einen „Sommerbiathlon“ für Kinder und Jugendliche durchführen.

RAN AN DIE MEDAILLEN !

 

Neujahrsempfang zum Auftakt des Schötmaraner Schützenjahr

Der traditionelle Neujahrsempfang der Schützengesellschaft konnte in diesem Jahr zwar nicht wie gewohnt im Schloss Stietencron stattfinden, dafür wurde in der Begegnungsstätte Schötmar ein Veranstaltungsort mit nicht minder stimmungsvollem Ambiente gewählt.

So konnten Vorsitzende Major Uwe Deppe und Kommandeur Oberst Volker Schreiber, neben Bürgermeister Roland Thomas, Alt-Bürgermeister Dr. Wolfgang Honsdorf und der stellvertretenden Landrätin Kerstin Vieregge, auch die MDB Cajus Caesar und MDL Ute Schäfer unter den zahlreich erschienenen Gästen aus Kirche, Politik, Industrie, Wirtschaft, Geschäfts- und Vereinswelt begrüßen.

Ein besonderer Gruß galt dabei der Salzufler Führungsspitze mit ihrem neuen Vorsitzenden Thomas Riepe, Oberst Detlef Bollhöfer und König Kenneth II. Lewis. Musikalisch begleitet wurde der Empfang wieder durch das Trio „Free Fall.

Nach seiner Begrüßungsansprache übergab Vorsitzender Uwe Deppe das Wort an Dr. Stefan Wiesekopsieker dem Vorsitzenden des Heim- und Verschönerungsvereins, für seinen Vortrag: „Schötmar und seine Schützen – Kurioses aus drei Jahrhunderten“.

Wer hier nun einen trockenen historischen Vortrag erwartet hatte sah sich getäuscht. Dr. Wiesekopsieker wusste ein ums andere Mal das Publikum zu begeistern und mit Anekdoten zum Lachen zu bringen. O-Ton:

„Als Sie, Herr Deppe, mich vor vielen Wochen anriefen und fragten, ob ich beim heutigen Neujahrsempfang etwas aus der Geschichte der Schötmaraner Schützengesellschaft vortragen könne, habe ich sofort zugesagt – klar, dachte ich, da findet sich bestimmt und recht rasch etwas, das den von Ihnen genannten Kriterien entspricht: Kurzweilig, bloß nicht so viele Zahlen, amüsant, noch nie gehört usw.. Insofern war der Titel zu den heutigen Worten fix formuliert: „Kurioses aus drei Jahrhunderten“.

Doch, Pustekuchen! Als ich mir dann die Festschriften zu den Jubiläen der Gesellschaft aus den Jahren 1957 und 1982 angesehen habe, um zu gucken, was ich nicht erwähnen darf, weil es schon allgemein bekannt ist, da merkte ich, worauf ich mich eingelassen hatte.“

Trotz dieser Einleitung hatte er doch manch Kurioses „ausgegraben“, O-Ton: „Interessant ist auch die Diskussion zu Mitte der 1860er Jahre: Benötigt der beste Schütze, also der Schützenkönig, eine Königin? „Abschaffen“ sagen die einen, „beibehalten“ die anderen. Mir sind die Vor- und Nachteile aus den Unterlagen nicht ganz klar geworden, aber schließlich einigte man sich im Vorstand auf einen Kompromiss: Wer eine Königin haben möchte, kann sie sich erwählen; wer darauf verzichtet, erhält 5 Reichstaler! Wofür, frage ich mich? Und so wohl auch viele andere, denn diese Regelung wurde bereits 1869 wieder abgeschafft, offenbar wurde die Anwesenheit der Damen doch als wertvoller empfunden als der schnöde Mammon.“

Langanhaltender Applaus brandete nach Abbrennen eines wahren Kuriositäten-Feuerwerks auf. Anschließend stellte der Oberst das „Schötmaraner Schützenjahr“ vor.

„Als Schützen Verantwortung für Schötmar übernehmen! Das wollen wir, das tun wir! Wie Sie wissen, haben wir derzeit keinen Schützenkönig in Schötmar. Ich berichtete beim letzten Neujahrsemfang, dass wir uns dieser Situation konsequent stellen würden. Und das haben wir getan. Neue Gremien haben wir ins Leben gerufen, die unsere Zukunftsentwicklung erarbeiten und umsetzen. Erste sichtbare Ergebnisse haben Sie 2016 bereits erlebt: Das Osterfeuer und das Kiliansfest.

Mit dem Ansatz „Die Stadt braucht starke Einheimische“ haben wir begonnen, uns selbst und die Schötmaraner Bevölkerung aufzurütteln. Hieraus haben wir gelernt und entwickeln diesen Ansatz weiter. Nach 285 Jahren Schützen in Schötmar haben die Bürgerinnen und Bürger ein Recht auf ihr Schützenjahr in Schötmar.

Noch stärker als 2016 wollen wir in diesem Jahr Anreize für die einheimische Bevölkerung schaffen. Wir wollen zeigen, dass es in Schötmar noch immer einen Gemeinschaftsgeist gibt. Wenn wir Schützen rufen, antworten die Bürger!

Das vor uns liegende Jahr ist wieder ein Schötmaraner Schützenfest-Jahr. Wie Sie wissen, wechseln wir uns mit den Salzufler Kameraden hiermit ab. In Schötmar wird dieses Jahr alle Aufmerksamkeit auf die Frage gerichtet sein, ob unser Stadtteil wieder einen neuen König haben wird. Wird es gelingen? Fiebern Sie mit uns!

Vom 23. bis 26. Juni füllen wir Schötmar wieder mit Marschmusik und Schützengeist und dabei vier Tage lang, zusammen mit allen Bürgerinnen und Bürgern, feiern. Jeder Schützenfesttag hat dabei sein eigenes Motto, womit wir die neuen Kooperationen und unsere neuen Ansätze zum Ausdruck bringen.

Nach seinem Schlussstatement, Wir sind starke Einheimische. Wir sind in Schötmar gemeinsam unterwegs“, erhielt auch er kräftigen Applaus.

In seinem Grußwort lobte Bürgermeister Roland Thomas das Engagement der Schötmaraner Schützen, die mit aller Kraft ihren Beitrag zu einem friedvollen und gemeinschaftlichen Stadtleben liefern. Die Schützen zeigen, „Die Stadt hat starke Einheimische“.

Abschließend lud Vorsitzender Uwe Deppe die Anwesenden zu Sekt, Kanapees und netten Gesprächen ein, wovon alle Teilnehmer am Neuharsempfang auch gern Gebrauch machten.

Bilder & Bericht | Michael Schüler

Schötmaraner Klönschnack

Noch nicht alle Ge­schenke bei­sam­men? Na dann aber fix …

Schöt­mar lädt am Sonn­tag, 18. De­zem­ber, mit ver­kaufsof­fe­nen Ge­schäf­ten von 13 bis 18 Uhr zum Shop­pen ein.

Or­ga­ni­siert vom Bür­ger­ver­ein Schöt­mar, findet bei Punsch, Kirsch­glühwein, Brat­wurst und Ofenkartoffeln die erneute Auflage des „Schötmaraner Klön­schnack“ statt. Dabei soll es wieder so richtig gemüt­lich wer­den.

­Zentrum der Veranstaltung ist die Ecke Be­ga­straße/Schü­ler­straße. Von dort aus hat man ab 16.30 Uhr auch den schöns­ten Blick auf die an­ge­strahlte Ki­lians­kir­che mit dem be­leuch­te­ten Tan­nen­baum am Hauptein­gang.

HIER EIN PAAR KLEINE IMPRESSIONEN VOM VORJAHR

Die Mitglieder des Bür­ger­ver­ein Schöt­mar wünschen einen schö­nen 4. Ad­vent und ein fro­hes Weih­nachts­fest.

Gemeinsame Blutspende

Liebe Schützenschwestern und Schützenbrüder,

unter dem Motto „Verein(t) für die Blutspende“ rufen DRK-Blutspendedienst und Stadtsportverband Bad Salzuflen,  heute zum gemeinsamen Blutspenden auf! Im vergangenen Jahr konnten wir aus dem Stand den dritten Platz belegen und wir sind sicher: Da ist noch mehr drin!

Blutspende_2015_03

Jeder Blutspender kann für seine Spende jeweils einen Punkt für seinen Verein vergeben. Die Punkte der Neuspender zählen dabei sogar doppelt!

Prima_BlutWichtig: Ein Spender muss nicht zwingend einem Verein angehören um an der Aktion teilzunehmen. Ebenso könnt ihr eure Verwandten, Bekannte und Freunde mobilisieren um für einen Verein ihrer Wahl zu spenden und abzustimmen.  Also Leute, „schiebt“ bitte auch  die „Fans“ mit an. 

Blutspende_2015_08

Mitte November werden dann wieder die Geldpreise zur Förderung der gemeinsamen Aktivitäten an die drei Punktsieger vergeben:
1. Preis — 750 €,  2. Preis – 500 €,  3. Preis — 250 € sowie einen Sonderpreis für den Verein mit den meisten Erstspendern!

Wer darf Blutspenden?

  • Du musst mindestens 18 Jahre alt sein
  • als „Erstspender“ nicht älter als 68 Jahre
  • für „Wiederholspender“ gilt keine Altersbegrenzung
  • Zum Blutspendetermin bringst Du bitte Deinen Personalausweis und – falls vorhanden – Deinen Blutspendepass mit

Du erfüllst die Voraussetzungen? Prima, dann komm zu unserer Blutspendeaktionen! Ein Arzt stellt vor Ort, auch zu Deiner Sicherheit, Deine aktuelle Eignung zur Blutspende fest.

Wer sich traut kommt heute in Uniform, um 17:30 Uhr,
ins DRK-Blutspendezentrum, Heldmannstr. 45.

 

Bataillons-Schnatgang

Zum gemeinsamen Bataillons-Schnatgang 2.0 konnten unser  Vorsitzender Uwe Deppe und der Salzufler Oberst Detlef Bollhöfer, gut 90 Mitglieder vor dem Haupteingang des Schötmaraner Schlosspark begrüßen. Nach einem kurzen Gruppenbild vor der Kullisse des Schloss Stietencron wurde das erste Etappenziel, der Betrieb der br_richter Bruno Richter GmbH, angesteuert.

Chefadjutant und stellv. Oberst Michael Richter, hatte die „Schnatgänger“ auf einen Zwischenstopp eingeladen und eine der Hallen für den Empfang geräumt. Schon vor unserer Ankunft hatte Btl.-Zahlmeister Werner Fink und das Team „Lilo, Monika und Sabine“ die Arbeit aufgenommen, um alle Teilnehmer mit frisch belegten Mettbrötchen zu versorgen – LECKER !

Mit netten Worten und einem kleinen Gastgeschenk bedankten sich Vorsitzender Deppe und Oberst Bollhöfer beim Gastgeber, bevor es wieder hieß: „Sammeln zum Abmarsch“. In der Zwischenzeit war die Anzahl der Teilnehmer bereits auf 105 angestiegen – lag bestimmt an den Mettbrötchen.

Unser nächstes Ziel war das Besucherzentrum der coko Werk GmbH & Co. KG, im Ortsteil Holzhausen. Nach der herzlichen Begrüßung durch den geschäftsführenden Gesellschafter, Klaus Wilhelm Dreskrüger sowie den früheren Betriebsleiter und Schützenbruder Reinhard Spieker, gab es zunächst via Powerpoint viel wissenswertes über ein Industrieunternehmen zu erfahren, dessen Namen in Schötmarner sicher jeder kennt, aber ganz sicher nicht jeder weiß was es produziert.

Für den anschließenden Betriebsrundgang wurde die auf nun 115 Teilnehmer angewachsene Truppe aufgeteilt. In vier, von Klaus W. Dreskrüger, Prokurist Andreas Kleinelanghorst, IT-Leiter Sven Dreskrüger und dem Leiter im Bereich Werkzeuge, Holger Bollhöfer, geführten Gruppen ging es auf unterschiedlichen Wegen auf eine hoch interessante und kompetent geleitete Betriebsführung, an deren Ende noch eine Einladung zu Kaffee, Kuchen und Getränken, im Coko Besucherzentrum stand.

In seinem Schlusswort bedankte sich Klaus Dreskrüger für das Interesse der Schützen am Unternehmen und die vielen technischen Fragen die während der Führung gestell worden waren. Er überreichte dem Vorsitzenden einen Gutschein über ein Fass „helles“ für den bevorstehenden Abschluss, was mit Applaus und einem dreifach donnerden „Gut Schuss“ und „Horrido“ honoriert wurde.

Dann wurde das letzte Ziel dieses Bataillons-Schnatgangs angesteuert, der seinen Abschluss in deralbafand. Hier warteten die Salzufler Schützenkameraden Jörg Meninga und Stephan Schulte auf die Schnatgänger. Mit Krustenbraten vom Rost, Schnitzel, Kraut, Gratin und Salaten, hatten die beiden Chefköche die perfekt zur Jahreszeit passenden Speisen vorbereitet. Die gute Stimmung des Tages setzte sich auch am Abend, in der mit 150 Personen voll besetzten Kantine, weiter fort. Dort fand der  Btl.-Schnatgang 2.0 – bei netten Gesprächen, dem einen oder anderen Pils, Prosecco oder „Schübi“ – seinen gemütlichen Ausklang.

Nochmals vielen Dank an die Organisatoren, Sponsoren und Helfer, für einen rundum gelungenen Tag – GUT GEMACHT !!!

Bilder | M. Schüler | V.  Schreiber
Bericht | V .Schreiber

Mehr Bilder sicher auch demnächst auf der Seite unserer Salzufler Kameraden, unter: http://www.sg-salzuflen.de/start.htm

Bataillons-Schnatgang

Liebe Schützenschwestern und Schützenbrüder,

nach der gelungenen Premiere vor zwei Jahren wollen wir im Herbst den  nächsten gemeinsamen Bataillonsschnatgang starten und laden dazu heute gerne ein. Wir treffen uns am

Samstag, 22. Oktober 2016 um 13.15 Uhr

am Haupteingang zum Schlosspark in Schötmar.

Abends gemütlicher Abschluss in der  Alba-Moda Kantine, ab ca. 18:30 Uhr.  Dort erwarten wir auch unsere  Partnerinnen und Partnern.

Um besser planen zu können, bitten wir um Anmeldung bis zum 17.10.2016 über  die Kompanie-Chefs, besonders für die Teilnahme am gemeinsamen  Abendessen, wofür eine Umlage in Höhe von 9,99 Euro pro Person erhoben wird.  Die Getränke und der Imbiss am  Nachmittag sind wie immer frei.

Mitgliederversammlung mit Überraschungen

Leutnant August Klei neues Ehrenmitglied

Oberst erhält Otto-Beckmann-Plakette des Schützenkreis Lippe

Erstmalig in der traditionsreichen Geschichte unserer Gesellschaft wurde die Jahreshauptversammlung im Schützenhaus in Uniform abgehalten – ein Novum. „Wir tragen eine tolle Uniform, da können wir sie auch ruhig zeigen“, so Vorsitzender Uwe Deppe in seiner Begrüßung. In diesem Jahr standen einige besondere Ehrungen sowie eine zukunftsweisende Änderung der Beitragsordnung im Mittelpunkt der Veranstaltung.

Nach einem Moment des Innehaltens und des Gedenkens an verstorbene Mitglieder, eröffnete der Vorsitzende den Tagesordnungspunkt „Ehrungen“ mit der Ernennung des Schützenbruders, Leutnant August Klei, zum  Ehrenmitglied.

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Vorsitzender und Oberst freuen sich mit Ehremitglied, Leutnant August Klei

In seiner Laudatio skizzierte Uwe Deppe das Schützenleben des vor 58 Jahren in die damalige 3. Kompanie der Gesellschaft eingetretenen August Klei nach. Unter dem Applaus aller Versammlungsteilnehmer nahm das neue Ehrenmitglied die Ernennungsurkunde aus den Händen des Vorsitzenden entgegen.

Im Anschluß übergab Uwe Deppe das Wort an die stellvertretende Geschäftsführerin des Schützenkreises Lippe, Claudia Hüls. Nach einem kurzen Einblick in die Arbeit des Schützenkreises überreichte sie unseren ehemaligen Majestäten der Jahre 2013 – 2015, Ex-Königin Marleen I. Riepe und Ex-König Detlev I. Goldbecker, den Königinnen- bzw. Königsorden des Schützenkreis Lippe. Auch die ehemalige Jugendkönigin Jana-Marie I. Duckert, wurde mit einem Erinnerungsorden für ihre  Regentschaft geehrt.

Was nun folgte war eine Überraschung. Ohne vorab einen Namen zu nennen zählte Hüls die langjährigen wie vielschichtigen Verdienste eines anwesenden Schützenbruders auf. Nach ein paar Sätzen wurde klar, gemeint war unser Oberst Volker Schreiber, dem die höchste Auszeichnung des Schützenkreis Lippe – die Otto-Beckmann-Plakette in Silber – verliehen wurde. Dazu der verdutzte Oberst: „Ich hätte heute ja mit vielem gerechnet, aber damit nun wirklich nicht.“

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Die Geehrten: (hinten v. l.) Claudia Hüls (Schützenkreis), Marleen Riepe und Detlev Goldbecker (Ehemalige Majestäten) sowie Oberst Volker Schreiber, (vorne v. l.) Vorsitzender Uwe Deppe, Ehrenmitglied August Klei und Jana-Marie Duckert (ehemalige Jugendkönigin).

Nach den Ehrungen ließen Vorsitzender und Oberst in ihren Berichten zunächst das vergangene Jahr aus Sicht des Bataillons Revue passieren bevor Zahlmeister Werner Fink, die Kompaniechefs und der Presseoffizier eine Rückschau auf ihre Ressorts hielten.

Im weiteren Verlauf der Versammlung wurde dann über einen zukunftsweisenden und vom Vorstand selbst eingebrachten Antrag abgestimmt. Dieser betraf die Beitragsordnung, in der die Mitgliedsbeiträge geregelt sind: „Zukünftig sollen minderjährige Mitglieder, vom Tage ihres Eintritts in die Gesellschaft an, die ersten drei Jahre ihrer Mitgliedschaft beitragsfrei sein.“ Hierbei steht die soziale Komponente besonders im Vordergrund, denn gerade kinderreiche Familien können bei Mehrfach-Mitgliedschaften einen weiteren Beitrag oft nicht mehr schultern. Diesem Antrag wurde ohne Diskussion mehrheitlich zugestimmt.

Zum Abschluss wurden noch einige Termine durch den Oberst für 2016 bekannt gegeben, wobei das im Juli stattfindende gemeinsame Schützenfest in Salzuflen, besonders im Fokus stand. Dort werden wir Schötmaraner nicht nur an zwei Kerntagen des Festes teilnehmen, sondern auch wieder am Zapfenstreich und erstmalig auch am Festmontag.

Besonders wies der Kommandeur seine Mitglieder auf den Tag des Königsschießen hin, wobei die Schötmaraner nicht um die Salzufler Königswürde mitschießen würden, wie der Oberst augenzwinkernd anmerkte. Doch gelte es schließlich den im vergangenen Jahr errungenen Bataillons-Pokal erfolgreich zu verteidigen.

Bericht der  LZ_kl zur Jahreshauptversammlung, am 07. März

Bilder & Bericht | M. Schüler – Presseoffz.

Neujahrsempfang 2016

Logo_Wappen_SchötmarZu Jahresbeginn hatte die Schützengesellschaft wieder zum traditionellen Neujahrsempfang, in den Rokoko Saal von Schloss Stietencron, eingeladen. Dieser Empfang war willkommener Anlass sich bei Freunden und Förderern für ihre Unterstützung im vergangenen Jahr zu bedanken.

So konnten Vorsitzender Uwe Deppe und Bataillonskommandeur Oberst Volker Schreiber, neben Bürgermeister Roland Thomas und der stellvertretenden Landrätin Kerstin Vieregge, auch wieder zahlreiche Gäste aus Kirche, Politik, Industrie, Wirtschaft, Geschäftswelt und Vereinsleben begrüßen.

Etwas besonderes hatte sich der Vorstand in diesem Jahr für den Bundestagsabgeordneten Cajus Julius Caesar einfallen lassen. Der erhielt zu seiner eigenen Überraschung einen Regenschirm in Form eines Gewehrs überreicht – hatten ihn die Schötmaraner Schützen im vergangenen Jahr zum Schützenfest doch im wahrsten Sinne des Wortes im Regen stehen lassen. Sichtlich amüsiert nahm der MDB den Regenschirm entgegen. Lieber Cajaus,  bitte nicht im Bundestag benutzen …wp-monalisa icon

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Ab jetzt gut beschirmt. MDB Cajus Caesar freut sich über ein kleines Spaßgeschenk.

Ein besonderer Gruß galt dem Altbürgermeister Dr. Wolfgang Honsdorf, der die „lebenslange Einladung“ zum Neujahrsempfang ebenfalls angenommen hatte.

Mit je einem Strauß Blumen bedankte sich die Schützengesellschaft beim Altbürgermeister für die stets wohlwollende Zusammenarbeit und hieß den neuen Mann im Amt, Bürgermeister Roland Thomas, herzlich willkommen. Zusätzlich zu den Blumen hatte der Vorsitzende Uwe Deppe noch ein Aufnahmeformular für den Bürgermeister vorbereitet, mit der Empfehlung zur Anwendung .

Auch in diesem Jahr wurde der Empfang wieder durch ein in der Städtischen Musikschule ausgebildetes Ensemble begleitet. Das junge Quartett „Free Fall“ intonierte zur Begeisterung der Gäste einige Pop-Songs von Michael Jackson.

In seiner Neujahrsansprache zog Oberst Volker Schreiber eine recht nachdenkliche Bilanz des vergangenen Jahres. Man habe mit 2015 ein weiteres Jahr erlebt, welches bei vielen Menschen einen eher negativen Eindruck hinterließ. Es war geprägt von kriegerischen Auseinandersetzungen, von schwerem Unglück, von Skandalen, Gewalt und Terror. Zentrales Thema war dann auch die Flüchtlingsproblematik als unmittelbare Folge der Konflikte im Nahen Osten.

Auch Bürgermeister Roland Thomas ergriff das Wort, dankte für die Einladung und betonte die guten Erfahrungen die er im vergangenen Jahr mit den Schützen in ganz Bad Salzuflen habe machen dürfen. Auch er freue sich auf eine gute und konstruktive Zusammenarbeit.

Für eine großzügige Überraschung sorgten die beiden Vorstände der Volksbank Bad Salzuflen, Richard Christophelsmeier und Matthias Kruse. Diese überreichten ein modernes Sportluftgewehr, zur Förderung des Schießsport und der Schützenjugend, an die Gesellschaft. Der Vorsitzende bedankte sich herzlich bei den beiden Vorständen und übergab das neue Sportgerät sogleich an Jugendwart Ralf Meier.

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Übergaben das neue Sportgerät, (v.l.) VoBa Vorstand Richard Christophelsmeier, Vorsitzender Uwe Deppe, VoBa Vorstand Matthias Kruse und Jugendwart Ralf Meier.

Bei Canapés, Getränken und netten Gesprächen, klang der Empfang erst am Nachmittag aus.

Bilder | K. Kantelberg  LZ_kl | Privat

Spielfest im Schlosspark

Wir waren dabei!

Zum 38. Mal stellten die rund 25 Sportvereine im Stadtgebiet Bad Salzuflen wieder sich und ihre Sportarten auf dem Spielfest im Schötmaraner Schlosspark vor. Dabei durfte unsere Jugendabteilung natürlich nicht fehlen.

Bereits im Vorfeld dieser Veranstaltung beschlossen Jugendwart Ralf Meier und Jugendleiter Jens-Peter Duckert, gemeinsam mit dem Vorstand der Kilians-Kompanie, einen Biathlon-Stand mit Laufparcours zu organisieren. Zu diesem Wettkampf gehörten natürlich auch Medaillen für die „Platzierten“, die am Ende des Spielfestes verliehen werden sollten.

Fleißige Helfer bauten am frühen Sonntagmorgen die benötigten Zelte, Biathlonanlage und Laufparcours auf. Um Punkt 11:00 Uhr konnten bereits die ersten interessierten Kinder am Stand der Schötmaraner Jugendabteilung begrüßt werden. Jeder jugendliche Teilnehmer wurde für seine Leistung mit Süßigkeiten und einem Info-Flyer über die Schützengesellschaft belohnt.

Der Ansturm der am Schießsport interessierten Kinder riss zu keiner Zeit ab, sodass unser Betreuerteam um Ralf und Jens bis 16:00 Uhr immer „volles Programm“ hatten. Mehr als 90 Kinder und Jugendliche besuchten unseren Stand, um sich am Lichtgewehr zu versuchen und Informationen über unsere Sportart sowie die Jugendabteilung der Schützengesellschaft Schötmar zu sammeln.

Gegen 16:00 Uhr standen die 3 besten „Biathleten“ des Tages fest und erhielten aus den Händen unserer Jugendmajestät Florian Steiner die begehrten Medaillen.

Es war eine erfolgreiche Präsentation unserer Gesellschaft und des Schießsports im Allgemeinen, der uns allen obendrein auch noch sehr viel Spaß gemacht hat.

Wir sagen herzlichen Dank an alle Helfer aus der Schützenjugend, der Kilians-, der Adler- und der Keiler-Kompanie, für ihre Unterstützung in Form von Sach-und Geldspenden.

Danke sagen Jugendwart Ralf Meier
und Jugendleiter Jens-Peter Duckert

Weitere Bilder des SSV vom Spielfest …

Bericht | J.-P. Duckert | Bilder | S. Sander | M. Schüler | SSV

Das war Hannover 2015

Nach 5 Jahren der Abstinenz machte sich am 05. Juli wieder eine Abordnung der Schützengesellschaft auf den Weg nach Hannover um am dortigen Schützenausmarsch teilzunehmen. Organisiert wurde diese Expedition gemeinsam mit den Kameraden der Schützengesellschaft Bad Salzuflen.

Nachdem 144 Flaschen Wasser und 3 Kisten Gerstenkaltschale für die zu erwartenden schweißtreibenden Temperaturen verstaut waren, setzte sich der Tross mit leichter Verspätung um 07:20 Uhr in Bewegung. Die Klimaanlage im Kixi-Bus funktionierte bestimmungsgemäß (hatten wir nach HH ja schon einmal andersherum erlebt), die Bahn war frei, so erreichten wir ohne Verzögerung das Hotel Kaiserhof in Hannover.

Hier hatte unser Verbindungsoffizier zur Schützengesellschaft Herrenhausen v. 1901 e.V., der Schützenbruder Ralph Bitsch, bereits das Frühstückbuffet für alle gerichtet … nun ja, richten lassen  .

Gut gestärkt führte uns  Ralph anschließend zum Sammelplatz, am Alten Hannoveraner Rathaus. Schützen aus allen Regionen des Landes, Musikkapellen aus dem In- und Ausland, ein wahrhaft traumhafter Anblick für jedes Schützenherz. Dabei war dies zunächst nur ein kleiner Teil der weit über 10.000 Teilnehmer am Festzug, denn in Hannover wird in Etappen angereist, aufgestellt und abmarschiert, um die Massen zu einem Zug zu ordnen.

Mit der Startnummer 19, im 1. Zug, waren wir zum Glück relativ früh dran und entkamen so der größten Mittagshitze. Mit einem Fanfarenzug und Musikzug vor uns und einem starken Spielmannszug hinter uns, ging es im „Egalschritt“ auf den von 200.000 Schaulustigen gesäumten und ca. 3,5 km langen Marschweg zum Festplatz.

Ein besonderes Lob sei hier den Organisatoren ausgesprochen. Diese hatten auf dem Marschweg 4 Trinkstationen eingerichtet an denen jeder ausreichend Wasser zu sich nehmen konnte. Und das war auch nötig!

Einer der Höhepunkte des Festzuges war sicherlich der Vorbeimarsch am Ballhofplatz. Hier berichtete der NDR live vom Geschehen, hier wurden die Marschgruppen ein zweites mal vorgestellt und hier saß unser Schützenbruder Werner Müller-Kruthoff vom Anfang bis zum Ende des Zuges und war bei jedem Schwenk der Kamera live im Bild – Klasse Werner!

Durch das Gilde-Tor marschierend erreichte der Zug den Festplatz. Am sog. „Rundteil“, dem Quartier der Herrenhäuser Schützenkameraden, ließ man sich nieder. Umgehend wurde den tapferen Schötmaranern Marscherleichterung durch den Oberst erteilt und wer wollte konnte nun die „Hüllen“ fallen lassen.

Selbst unser Oberst machte davon Gebrauch, schließlich sollte sein Salzufler Amtsbruder mit eigenen Augen sehen, dass Gastgeschenke in Schötmar nicht in Vitrinen verschwinden sondern zweckmäßig genutzt werden  .

Nach ein paar erfrischenden Runden Gerstensaft im Kreis der Schützengesellschaft Herrenhausen, lud uns Schützenbruder Ralph Bitsch auf einen Rundgang über den Festplatz ein. Man ist nun einmal nicht wirklich auf dem Schützenfest in Hannover gewesen wenn man keine „Lüttje Laage“ probiert hat, bzw. versucht hat eine zu probieren , ist nämlich gar nicht so einfach wie es ausschaut. Sogleich wurde an mehr als nur einer Lüttje Laage Bude Station gemacht um diese Fertigkeit zu trainieren …

Nach diesem „Experiment“ zogen sich einige Schützenbrüder in das Zelt des NDR zurück um bei einem – in Ruhe genossenen Glas Bier – ein wenig zu entspannen. Welch ein Glück, dass eine Rockband und ein Spielmannszug die passende Entspannungsmusik dazu lieferten , ein herrlicher Spaß …

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Jungschützen und erwachsenen Schützen? Keiner, jedenfalls nicht wirklich wenn es darum geht sich todesmutig der Herausforderung einer Fahrt mit dem „Booster“ zu stellen. Angeführt vom wohl größten Kindskopf der Truppe, unserem Oberst, machten sich die „Booster-Boys“ auf den Weg um diese  Attraktion zu bezwingen..

Mit Ernüchterung musste man allerdings feststellen, dass dieser wegen einer Störung außer Betrieb war und so beschloss man kurzerhand auf der „Konga“ zu fahren. Schaukeln bis auf 45m Höhe, mit 120km/h und Beschleunigungskräften von 4G … da kam echte Freude auf .

Mit einem 80m Sturz vom SKYFALL, dem höchsten mobilen Freefall Tower der Welt, verschafften sich die Konga-Boys und Konga-Girl Bibi, einen zusätzlichen Kick.

Gegen 17:30 Uhr sammelte sich die Truppe wieder am Rundteil um die Heimfahrt anzutreten. Gemeinsam machten wir uns auf den Weg zum Bus doch der stand soooo weit entfernt … da hätten wir auch gleich zu Fuß nach Schötmar laufen können – hat wirklich nicht mehr viel dran gefehlt würde ich mal sagen .

Zum Glück hatten wir genau den richtigen Zeitpunkt zum Rückmarsch abgepasst denn kaum saß die Truppe im Bus ging ein heftiges Unwetter über dem Festplatz nieder (Bild HAZ).

Auf der gesamten Rückfahrt wurde ein schaurig schönes Blitzspektakel geboten doch in Salzuflen angekommen war der Spuk bereits wieder vorbei und ein Jeder kam trockenen Fußes nach Hause.

An dieser Stelle wollen wir uns bei den Organisatoren dieser Fahrt, zum Schützenausmarsch Hannover 2015, bedanken. Selbst das Bier war nach Stunden im Bus noch sehr gut gekühlt und das ist nun wahrlich auch nicht selbstverständlich.

Unser besonderer Dank gilt aber dem Schützenbruder Ralph Bitsch, von der Schützengesellschaft Herrenhausn v. 1901 e.V., der sich in hervorragender Weise um uns gekümmert hat – Vielen Dank Lieber Ralph für die SUPER Betreuung!!!

Bilder | B. Sommerfeld | J. Fritz | R.-U. Heitmann | V. Schreiber | NDR | HAZ |

Video | NDR