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Nachruf Herbert Loebnau

Tief bewegt nehmen wir Abschied von unserem Schützenbruder, Ehrenmitglied, Bataillonskommandeur a.D. und Ehrenoberst Herbert Loebnau. Er verstarb am 24.12.2015 im Alter von 88 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit.

Loebnau
Ehrenoberst Herbert Loebnau 1927 – 2015

Mit der Reaktivierung der Schützengesellschaft nach dem Krieg, im Jahr 1952, trat er in die damalige 3. Kompanie ein und hielt ihr 63 Jahre lang die Treue. Schon früh übernahm Herbert Verantwortung, war Fahnenoffizier und schließlich Kompaniechef.

Als versierter Luftpistolenschütze, der bis ins Alter auch mit dem KK-Gewehr zu überzeugen wusste, konnte er zahlreiche sportliche Erfolge für Verein und Kompanie erringen.

1987 wurde er zum Bataillonskommandeur gewählt und bekleidete dieses Amt für 8 Jahre. In seine Amtszeit fiel beispielsweise die Organisation des 3. Lippischen Schützentag 1992, der mit mehr als 3000 teilnehmende Schützen aus ganz Lippe in Schötmar gefeiert wurde.

Für sein Engagement im Schützenwesen wurde Herbert Loebnau mehrfach ausgezeichnet. So erhielt er 1995, mit der Kölner-Medaille, die höchste Auszeichnung des Westfalischen Schützenbund und wurde 2003 zum Ehrenmitglied und Ehrenoberst der Gesellschaft ernannt.

Der Höhepunkt in seinem Schützenleben war sicherlich die Thronzeit 1969 – 1971, in der er als König Herbert I., gemeinsam mit Martha Westerwelle als Königin, sein Schützenvolk regierte. Noch heute verbinde ich persönlich mit diesem Königspaar einige meiner frühesten Erinnerungen an das Schützenleben in Schötmar.

Mit unserem Ehrenoberst Herbert Loebnau verlieren wir einen aufmerksamen und bis zuletzt für die Sache engagierten Schützenbruder. Die Schützengesellschaft Schötmar bewahrt ihm ein ehrendes Andenken. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie.

Volker Schreiber
Oberst und Kommandeur

Volkstrauertag

Anlässlich des Volkstrauertags legten die Schützengesellschaft Schötmar, die Turngemeinde sowie Vertreter der Stadt Bad Salzuflen, in einer gemeinsamen Gedenkstunde einen Kranz nieder. Das jährliche Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft bekam vor dem Hintergrund der zwei Tage  zuvor verübten Anschläge in Paris eine besondere Bedeutung. In seiner Ansprache ging Superintendent Pfarrer Andreas Gronemeier daher auch auf die Opfer religiös motivierter Gewaltakte ein.

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Kranzabordnung Marsch. Musikalisch unterstützt wurde die Gedenkstunde vom Posaunenchor der ev. ref. Gemeinde Schötmar.

 

Vielen Dank für Eure Beteiligung.

Volker Schreiber, Oberst u. Kommandeur

Bilder | M. Schüler