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40. SPIELFEST – Eine Reise durch die Sportvereine

Am Sonntag, 10. September, findet nun schon zum 40. Mal das Spielfest für die ganze Familie statt im Schlosspark statt.

Der Stadtsportverband (SSV) Bad Salzuflen veranstaltet diese „Reise durch die Salzufler Sportvereine“ wieder in Zusammenarbeit mit der Stadt Bad Salzuflen und Sponsoren.

An rund 25 Stationen können sich Kinder und Jugendliche, Eltern und Großeltern, sportlich betätigen und die verschiedensten Sportarten an einem Tag im Schlosspark auf einmal kennen lernen.

Die Schötmaraner Schützenjugend ist mit einem mobilen Schießstand vertreten und wird auch in diesem Jahr wieder einen „Sommerbiathlon“ für Kinder und Jugendliche durchführen.

RAN AN DIE MEDAILLEN !

 

Neujahrsempfang zum Auftakt des Schötmaraner Schützenjahr

Der traditionelle Neujahrsempfang der Schützengesellschaft konnte in diesem Jahr zwar nicht wie gewohnt im Schloss Stietencron stattfinden, dafür wurde in der Begegnungsstätte Schötmar ein Veranstaltungsort mit nicht minder stimmungsvollem Ambiente gewählt.

So konnten Vorsitzende Major Uwe Deppe und Kommandeur Oberst Volker Schreiber, neben Bürgermeister Roland Thomas, Alt-Bürgermeister Dr. Wolfgang Honsdorf und der stellvertretenden Landrätin Kerstin Vieregge, auch die MDB Cajus Caesar und MDL Ute Schäfer unter den zahlreich erschienenen Gästen aus Kirche, Politik, Industrie, Wirtschaft, Geschäfts- und Vereinswelt begrüßen.

Ein besonderer Gruß galt dabei der Salzufler Führungsspitze mit ihrem neuen Vorsitzenden Thomas Riepe, Oberst Detlef Bollhöfer und König Kenneth II. Lewis. Musikalisch begleitet wurde der Empfang wieder durch das Trio „Free Fall.

Nach seiner Begrüßungsansprache übergab Vorsitzender Uwe Deppe das Wort an Dr. Stefan Wiesekopsieker dem Vorsitzenden des Heim- und Verschönerungsvereins, für seinen Vortrag: „Schötmar und seine Schützen – Kurioses aus drei Jahrhunderten“.

Wer hier nun einen trockenen historischen Vortrag erwartet hatte sah sich getäuscht. Dr. Wiesekopsieker wusste ein ums andere Mal das Publikum zu begeistern und mit Anekdoten zum Lachen zu bringen. O-Ton:

„Als Sie, Herr Deppe, mich vor vielen Wochen anriefen und fragten, ob ich beim heutigen Neujahrsempfang etwas aus der Geschichte der Schötmaraner Schützengesellschaft vortragen könne, habe ich sofort zugesagt – klar, dachte ich, da findet sich bestimmt und recht rasch etwas, das den von Ihnen genannten Kriterien entspricht: Kurzweilig, bloß nicht so viele Zahlen, amüsant, noch nie gehört usw.. Insofern war der Titel zu den heutigen Worten fix formuliert: „Kurioses aus drei Jahrhunderten“.

Doch, Pustekuchen! Als ich mir dann die Festschriften zu den Jubiläen der Gesellschaft aus den Jahren 1957 und 1982 angesehen habe, um zu gucken, was ich nicht erwähnen darf, weil es schon allgemein bekannt ist, da merkte ich, worauf ich mich eingelassen hatte.“

Trotz dieser Einleitung hatte er doch manch Kurioses „ausgegraben“, O-Ton: „Interessant ist auch die Diskussion zu Mitte der 1860er Jahre: Benötigt der beste Schütze, also der Schützenkönig, eine Königin? „Abschaffen“ sagen die einen, „beibehalten“ die anderen. Mir sind die Vor- und Nachteile aus den Unterlagen nicht ganz klar geworden, aber schließlich einigte man sich im Vorstand auf einen Kompromiss: Wer eine Königin haben möchte, kann sie sich erwählen; wer darauf verzichtet, erhält 5 Reichstaler! Wofür, frage ich mich? Und so wohl auch viele andere, denn diese Regelung wurde bereits 1869 wieder abgeschafft, offenbar wurde die Anwesenheit der Damen doch als wertvoller empfunden als der schnöde Mammon.“

Langanhaltender Applaus brandete nach Abbrennen eines wahren Kuriositäten-Feuerwerks auf. Anschließend stellte der Oberst das „Schötmaraner Schützenjahr“ vor.

„Als Schützen Verantwortung für Schötmar übernehmen! Das wollen wir, das tun wir! Wie Sie wissen, haben wir derzeit keinen Schützenkönig in Schötmar. Ich berichtete beim letzten Neujahrsemfang, dass wir uns dieser Situation konsequent stellen würden. Und das haben wir getan. Neue Gremien haben wir ins Leben gerufen, die unsere Zukunftsentwicklung erarbeiten und umsetzen. Erste sichtbare Ergebnisse haben Sie 2016 bereits erlebt: Das Osterfeuer und das Kiliansfest.

Mit dem Ansatz „Die Stadt braucht starke Einheimische“ haben wir begonnen, uns selbst und die Schötmaraner Bevölkerung aufzurütteln. Hieraus haben wir gelernt und entwickeln diesen Ansatz weiter. Nach 285 Jahren Schützen in Schötmar haben die Bürgerinnen und Bürger ein Recht auf ihr Schützenjahr in Schötmar.

Noch stärker als 2016 wollen wir in diesem Jahr Anreize für die einheimische Bevölkerung schaffen. Wir wollen zeigen, dass es in Schötmar noch immer einen Gemeinschaftsgeist gibt. Wenn wir Schützen rufen, antworten die Bürger!

Das vor uns liegende Jahr ist wieder ein Schötmaraner Schützenfest-Jahr. Wie Sie wissen, wechseln wir uns mit den Salzufler Kameraden hiermit ab. In Schötmar wird dieses Jahr alle Aufmerksamkeit auf die Frage gerichtet sein, ob unser Stadtteil wieder einen neuen König haben wird. Wird es gelingen? Fiebern Sie mit uns!

Vom 23. bis 26. Juni füllen wir Schötmar wieder mit Marschmusik und Schützengeist und dabei vier Tage lang, zusammen mit allen Bürgerinnen und Bürgern, feiern. Jeder Schützenfesttag hat dabei sein eigenes Motto, womit wir die neuen Kooperationen und unsere neuen Ansätze zum Ausdruck bringen.

Nach seinem Schlussstatement, Wir sind starke Einheimische. Wir sind in Schötmar gemeinsam unterwegs“, erhielt auch er kräftigen Applaus.

In seinem Grußwort lobte Bürgermeister Roland Thomas das Engagement der Schötmaraner Schützen, die mit aller Kraft ihren Beitrag zu einem friedvollen und gemeinschaftlichen Stadtleben liefern. Die Schützen zeigen, „Die Stadt hat starke Einheimische“.

Abschließend lud Vorsitzender Uwe Deppe die Anwesenden zu Sekt, Kanapees und netten Gesprächen ein, wovon alle Teilnehmer am Neuharsempfang auch gern Gebrauch machten.

Bilder & Bericht | Michael Schüler

Sommerfest in neuer Umgebung

SonnePünktlich zur Rückkehr des Sommers fand das diesjährige Sommerfest der Kilians-Kompanie in neuer Umgebung statt. Durch den Umzug des Kp.-Chefs musste dem alten Quartier Ade’ und dem neuen „HALLO“ gesagt werden. Mit Spannung wurde die neue Location erwartet.

Logo_KilianZuvor hatten fleißige Helfer, innerhalb von zwei Abenden, wieder eine tolle Zeltstadt aufgebaut und ließen das NEUE Quartier im alten Glanz erstrahlen. Schon während der „Bauphase“ hatten die Helfer wieder ihren Spaß bei der mittlerweile zur Tradition gewordenen „Kilianer Warm Up Party“. Die ließ die Vorfreude auf das anstehende Fest noch weiter anwachsen.

Am Festsamstag endlich konnten Kp.-Chef Jens-Peter Duckert und Spieß Bernd Sommerfeld, gut 100 Gäste begrüßen. Kronprinz Jürgen Fritz, Vertreter des Btl.-Vorstands, der Adler- und Salzsieder-Kompanie sowie Freunde und Förderer der Kilianer, hatten die Einladung gerne angenommen und feierten gemeinsam fröhlich bis zum Morgengrauen.

In dem Schützenbruder Michael Hyner durfte der Kp.-Chef einen besonderen Gast begrüßen. Michael, den wir Kilianer bereits viele Jahre als Mitglied des Schützenverein Hodenhagen kennen und der auch Mitglied unserer Kompanie ist, kam nebst Gattin extra aus der wunderschönen Heide nach Schötmar um mit uns zusammen sein erstes Kilianer-Sommerfest zu feiern.

Viele tolle Gespräche und so manche Anekdote füllten Abend und Nacht mit Stimmung und dem Gefühl einer starken Gemeinschaft anzugehören. Beschwingt verließen die letzten Gäste das Fest erst als die Sonne schon über den Bismark lugte.

Herzlichen Dank an alle Helfer vor und hinter den Kulissen.
Kilianer halten zusammen und packen mit an!

Bilder & Bericht | Jens-Peter Duckert