Kranzniederlegung zum Volkstrauertag

Unter Führung von Major Michael Richter wohnte eine Abordnung der Schützengesellschaft dem Gedenken am Ehrenmal im Schlosspark bei und legte, dort unter den Klängen des kirchlichen Bläserchors zum Stück “Ich hat einen Kameraden”, einen Kranz nieder.  Pfarrer  Markus Honermeyer dankte am Ende den Schützen ausdrücklich für ihre Teilnahme.

In seiner Ansprache zum Vortrauertag reflektierte Pfarrer Honermeyer auch auf die aktuell diskutierte Entwicklung im Ortsteil Schötmar (Masterplan).

“Es stellt sich die Frage, ob Schötmar lebenswert ist, genauso wie, ob es für eine Ehrung würdig ist.” Er beantworte die Frage mit ja. … und weitere Worte.

Dann zitierte er die Ansprache von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (noch bevor diese um 13:30 Uhr auf der zentralen Feier in Berlin gehalten wurde!). Hier die Worte des Bundespräsidenten:

“Wir denken heute an die Opfer von Gewalt und Krieg, an Kinder, Frauen und Männer aller Völker.

Wir gedenken der Soldaten, die in den Weltkriegen starben, der Menschen, die durch Kriegshandlungen oder danach in Gefangenschaft, als Vertriebene und Flüchtlinge ihr Leben verloren.

Wir gedenken derer, die verfolgt und getötet wurden, weil sie einem anderen Volk angehörten, einer anderen Rasse zugerechnet wurden, Teil einer Minderheit waren oder deren Leben wegen einer Krankheit oder Behinderung als lebensunwert bezeichnet wurde.

Wir gedenken derer, die ums Leben kamen, weil sie Widerstand gegen Gewaltherrschaft geleistet haben, und derer, die den Tod fanden, weil sie an ihrer Überzeugung oder an ihrem Glauben festhielten.

Wir trauern um die Opfer der Kriege und Bürgerkriege unserer Tage, um die Opfer von Terrorismus und politischer Verfolgung, um die Bundeswehrsoldaten und anderen Einsatzkräfte, die im Auslandseinsatz ihr Leben verloren.

Wir gedenken heute auch derer, die bei uns durch Hass und Gewalt gegen Fremde und Schwache Opfer geworden sind. Wir trauern mit allen, die Leid tragen um die Toten, und teilen ihren Schmerz.

Aber unser Leben steht im Zeichen der Hoffnung auf Versöhnung unter den Menschen und Völkern, und unsere Verantwortung gilt dem Frieden unter den Menschen zu Hause und in der ganzen Welt.”

Bilder | Bericht | M.Schüler | Bundespräsidialamt