Grusel-Spektakel zum Geistershopping

Freddy Krueger grüßt am Schlosspark-Tor

Grusel-Spektakel: Der Bürgerverein holt für sein “Geistershopping” die Schützengesellschaft Schötmar an Bord.  Die Ausweitung des Programms kommt bei den Besuchern gut an.

Das “Geistershopping” im November ist beim Bürgerverein Schötmar schon längst eine gute Tradition. Doch mit der diesjährigen, achten Ausgabe ist eine neue Ära des Grusel-Spektakels angebrochen. Der schaurig-schöne Höhepunkt: Im Schlosspark wurden die Besucher nach einem Umzug durch den Ortskern selbst Teil eines Horrorfilms.

Samstagabend: Am Bahnhof Schötmar setzt sich eine Gruppe von fast 300 Teilnehmern in Bewegung und marschiert – mit Klängen vom Spielmannszug Istrup voran – die frisch abgesperrte Begastraße hinauf Richtung Schlosspark. Doch am Tor kommt der Tross zum Stehen. Eine männliche Schreckensgestalt mit brandnarbigem Gesicht, quergestreiftem Pullover und Klingen an den Fingern versperrt den Eingang. “Das ist mein Park!”, brüllt er die Umzugsteilnehmer feindselig an.

Hinter der Maske von Freddy Krueger – fiktiver Serienmörder und Hauptfigur der bekannten “Nightmare”-Filmreihe – steckt Jens-Peter Duckert, Jugendleiter der Schötmaraner Schützen. Seine Abteilung hat eine Geisterbahn zu Fuß quer durch den Park initiiert. “Seid ihr mutig genug, hineinzutreten?”, fragt er. Die Besucher sind es.

Die Kleinsten sind in Begleitung ihrer Eltern gekommen, schließlich hatten die Veranstalter so manchen Schreckeffekt angekündigt. Überall im Dunkeln lauern Untote: in den Büschen, an den Überresten des alten Spitzahorns und natürlich am Mausoleum. Auf der Wiese sind Grabsteine aufgestellt. Nach rund 20 Minuten ist es geschafft, und der Horrorfilm hat ein Happy End.

Die drei Kinder mit den besten Kostümen werden nach der Rückkehr aus dem Schlosspark von Volkmar Will, Chef der Adlerkompanie, prämiert. Die sechsjährige Zsanett Pavlukovity sichert sich den ersten Platz vor Marie Ebner (7) und Marian Sindermann (6).

In der Begastraße ging es dann erst so richtig los: Bei mysteriösen Nebelschwaden, unheimlichen Klängen und schummriger Beleuchtung folgte das “Geistershopping” der Tradition der Vorjahre. Bis 23 Uhr sind die Geschäfte geöffnet. Erneut haben sich die Einzelhändler nicht nur besondere Aktionen einfallen lassen, sondern sich authentische Verkleidungen zugelegt. Gleiches gilt für die Besucher.

Bericht  | Bilder | M. Schüler, , Privat